LOW BUDGET Cinema

LOW BUDGET Cinema

von Gerardi

Budget: ca. 16.000,- EUR

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Ausstattung

Produktgruppe
Marke / Modell
DLP-Projektoren (4:3) BenQ PB8120 (DLP, 800 x 600 Pixel)
Rolloleinwände (16:9) WS-Spalluto Rolloleinwand 2,10 x 1,18m Diagonale 2,4m cm (16:9)
Rückprojektions-TVs TOSHIBA 50WH 18P (127cm; 100Hz)
DVD-Player SONY DVP NS 755
AV-Receiver YAMAHA DSP-Z9
Tuner marantz ST 6000
CD-Player marantz CD 6000OSE LE
Front-/Standlautsprecher Infinity Kappa 600, 2x
Center-Lautsprecher KEF Q9C
Surroundlautsprecher Infinity Kappa 6,2i, 2x
Surroundlautsprecher BOSE 161 (Back Surround), 2x
Lautsprecherkabel hama Silverline
Kabel OEHLBACH Digitlkabel
Kabel Van den Hul Audiokabel
Kabel Ortofon Audiokabel
Kabel hama Videokabel
Kabel Eagle Videokabel
TV-Rack Mark Lovan
Heimkino-Ausstattung SONY QS 940 Minidisk Player
© Alle gezeigten/abgebildeten Produkte, Marken, Logos und Bezeichnungen sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.
Hier noch ein paar Details zu meinem Heimkino:

Entstehung
Angefangen hat alles mit meinem 15 Lebensjahr und meinem ersten Ersparten. Equipment damals war ein Tragbarer CD Player mit Tuner und Doppelkassettendeck „Jeah„ - Ich war so stolz das ich mich kaum von dem Gerät trennen konnte.

Doch als ich dann anfing CDs zu suchen, in ganz Wien, ohne überhaupt zu wissen wie sie heißen war es klar, ich habe mein Herz an gute Musik verloren. Gleich fing ich an meine eigene Stereoanlage zusammen zustellen und das mit Erfolg, nie laut aber fein abgestimmt und mit perfektem Klang. Noch klang alles ein wenig komisch bei meinen Eltern in der Wohnung, in einem kleinen Zimmer, doch ich war auf dem richtigen Weg. Mich hat immer gestört, dass es CDs gab, die sehr gut klangen und andere klangen nach nichts, so experimentierte ich pausenlos.

Der Knackpunkt kam mit ca. 20 Jahren, da kam ich zu meiner ersten Wohnung. Die Masse meines Wohnzimmers waren optimal - 4,5 mal 5,5 Meter, nirgends habe ich mehr Zeit hineingesteckt als in das Wohnzimmer oder eigentlich Wohn- Schlafzimmer.
Das Wohnzimmer war ein Massiver Ziegelbau, als Teppich habe ich einen ganz flauschigen gewählt, herumgestanden ist allerhand da ich nur 43 Quadratmeter zur Verfügung hatte.
Doch das änderte sich schnell, das Wohnzimmer wurde umgestellt, nur noch ein kleiner Kasten, eine Dreiercouch und DIE ANLAGE standen in dem Zimmer.
Die Komponenten meiner Anlage wurden immer teurer und so war aus dem Wohnzimmer ein Hörzimmer geworden. Immer wieder kamen Freunde um einfach nur CDs zu hören und den Sound zu genießen.

In dieser Zeit habe ich was ausprobiert: Mein Sitzplatz war genau vor einem großen Fenster und siehe da, es gab so etwas wie Räumlichkeit, die war vorher schon gut, doch nun konnte mich der Sound umschließen, echt interessant. Das war ca. vor 8 Jahren, da dachte ich, ist Surround wirklich so schlecht.

Ich habe es trotzdem vermieden etwas in Surround zu investieren, zu dieser Zeit waren die Stereoqualitäten von den angebotenen Surround-Verstärkern nicht gut genug.
Mein Gehör wurde immer feiner und ich habe 1,5 Jahre gebraucht um meine Lautsprecher in die richtige Position zu bringen. Ich habe immer 2-3 Monate gehört bis ich jedes Ausklingen des Schlagzeug kannte oder jede feine Nuance des Gesangs kannte und Instrumente wie Klavier oder eine ganze Synphonie im Raum einordnen konnte.
So schlimm war es zu dieser Zeit und ich experimentierte immer weiter.

Doch jetzt wird es schlimm, ich habe eine neue Frau kennen und lieben gelernt. Sie hatte eine schöne große Wohnung, das einzige Problem alles so gar nicht für meine Anlage abgestimmt - Was nun?
Nach unzähligen Versuchen in akustisch total ungeeigneten Räumen ( z. B. 3m Mal 8m ), war es klar, es muss etwas geschehen. Nun wurde aus zwei Räumen einer gemacht mit den Massen, wie soll es anders sein 4,5 mal 5,5 Metern.
Ich hatte zwar nun ganz andere Vorraussetzungen z. B. Parkett, aber auch das hatte seinen Reiz, nicht mehr ganz so warm dafür etwas analytischer.

Vor 1,5 Jahren bekam ich dann meine Infinity Kappa 600 geschenkt und ich dachte, was mach ich nun mit meinen alten Lautsprechern.
Dumme frage, 8 Jahre sind vergangen und ich fing mich an mit Surround zu beschäftigen, die Verstärker wurden immer besser und das Thema Schall war keines mehr für mich da ich viel dazu gelernt habe.
So kam es innerhalb von einigen Wochen zu meinem ersten Heimkino - UND ich experimentiere noch immer doch ausschließlich mit dem Sound !!!!!

Zusammenstellung:
Ausgangsbasis war für mich der Verstärker, der Yamaha DSP Z9.
Beim Lautsprecherkabel habe ich noch ein wenig gespart, denn hundert Meter sind ganz schön viel.
Die Frontlautsprecher werden Bi verdrahtet und passen interessanterweise gut zu den Surroundlautsprechern, außerdem hätte ich nicht geglaubt dass der Center so gut passt, er bringt Volumen mit und unterstütz die Fronts gut.

Ziel für die nächsten Jahre ist es, alles auf Niveau des Verstärkers zu bringen.
Zuerst einen Multiplayer der SACD spielt, wobei hier die Tendenz von BLU RAY und HD DVD abzuwarten ist, denn sonst kaufe ich ein bereits veraltetes Gerät.
Mit dieser Anschaffung fällt der CD-Player weg oder wird zum Zweitplayer.
Danach ist der Projektor dran.
Weiter geht es mit den Lautsprechern, momentan geht die Tendenz zu Regalen von Sonus-Faber oder wieder Standlautsprecher von B&W.
Und zu guter letzt die Lautsprecherkabel.
Zum Thema Kabel; es gibt viele die sagen, Kabel ist egal, das stimmt einfach nicht, denn jedes Kabel hat seine eigene Klangfarbe, Transparenz usw. ….Ich bin mir sicher dann fängt alles von neuem an.

CDs mit denen ich immer Teste:
Dire Straights, Tracy Chapmann, Dido, Mystera 1-4, Die Gregoriens, Mozart gespielt von den Philharmonikern, Bobby mc Ferrin usw.
Und da ich Technofan bin darf Emmanuel Top nicht fehlen.
Ich spiele übrigens nur Originale da ich das Gefühl habe, dass diese noch immer besser klingen, aber vielleicht liegt das am Brenner, am meisten fällt mir dies bei DVDs auf.

Klang:
Zum DVD Player sag ich nicht allzuviel denn der klingt absolut grässlich, null Brillanz noch Lebendigkeit. Doch beim CD Player wird es interessant vor allem die Kombination CD Player und Verstärker. Ich hätte nie Gedacht, dass ein warmer Klang ( CD Player ) so gut mit den Qualitäten des Verstärker zusammenpassen.
Der Verstärker macht das, was er soll - er verstärkt die Signale aber verleiht dem CD Player die gewisse Peppigkeit die mir vorher fehlte.

Bei Dire Straights, Telegraph Road gibt es einige Abschnitte bei denen jemand durch den Raum schreitet oder bei dem ein Glas in weiter ferne zerspringt.
Diese Erlebnisse sind einfach Phänomenal, diese Geräusche kommen so echt rüber und man muss nicht mal die Augen schließen um diese Dinge zu sehen, die Stimmen der Sänger sind absolut präsent jedoch nicht aufdringlich, sie fügen sich in das große ganze ein.
Die Kulisse bleibt immer sehr nah ohne dass sich nur eine Stimme oder ein Instrument besonders hervorheben möchte.
AUSSER es soll knallen dann knallt es ordentlich, nichts läuft allerdings aus dem Ruder.

Tracy Chapmann, hätte ich sie schon vor Jahren so gehört, alles fängt ruhig an bis die Bässe, übrigens ohne Subwoofer, so tief in das Geschehen eindringen, dass man Angst bekommt.
Ihre Stimme klingt einfach genial, so als könnte man sie berühren und jede einzelne Bewegung ihrer Stimmbänder mitzählen.

Bobby mc Ferrin, der Gute, jedes Mal wenn er Luft holt bleibt mir die Luft weg.

So nun möchte ich zum Abschluss kommen denn sonst müsste ich eine eigene Homepage mit meinen Erfahrungen machen und diese Zeit habe ich nicht.
Ich könnte noch Stunden über alles sprechen doch man sollte aufhören wenn es am besten ist.

Meine Devise, „ Mit Hartnäckigkeit und Geduld ans Ziel UND DANN, ganz schnell neue Ziele finden „!
Und nun teste ich eine CD Player den ich meinem besten Freund zum Geburtstag schenke, ich verrate nur so viel, es ist ein Denon.

Ich wünsche allen viel Spass beim Lesen und viel Geduld um das Richtige zu finden.
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