Lichtburg 2

Lichtburg 2

von Roman

Budget: ca. 9.600,- EUR

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Ausstattung

Produktgruppe
Marke / Modell
LCD-Projektoren (16:9) SONY VPL VW 10HT (LCD, 1365 x 768 Pixel (WXGA))
Rolloleinwände (16:9) Da-Lite Rolloleinwand 2,20m x 1,25 (16:9 sichtbar)
DVD-Player Panasonic DVD-RA 82
AV-Receiver DENON AVR 1803
Front-/Standlautsprecher CANTON AV 950, 2x
Center-Lautsprecher CANTON AV 950
Surroundlautsprecher CANTON Twin 700, 2x
Subwoofer Bowers & Wilkins ASW 4000
Kabel OEHLBACH
Heimkino-Ausstattung Abgehängte Akkustikdecke und Original-Stoff aus der Lichtburg Königsallee
Filmmaterial Warner Home Video © "Constantine" ©
© Alle gezeigten/abgebildeten Produkte, Marken, Logos und Bezeichnungen sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.
Hier noch ein paar Details zu meinem Heimkino:
Nach der Schließung der Lichtburg auf der Königsallee beschloss ich diese in meinem Heimkino weiter leben zu lassen und mein Heimkino zu vollenden.

Mit einem Akkustikbauer zusammen baute ich eine abgehängte Akkustikdecke. Diese wurde mit 100er Glaswolle ausgestopft und mit 2 versetzten Lagen Regips versehen. Rundherum wurde ein Spalt von 5mm gelassen, der mit Acryl versiegelt wurde. In diese Decke darf ich kein Loch bohren, da hier sonst eine Schwachstelle entsteht. Die Holzbalken von der Beamerbefestigung sind an der seitlichen Wand angebracht.

Knapp unterhalb der Decke montierte ich Ringsrum schmale Holzbalken um den gefalteten Samtstoff originalgetreu festzutackern. Am Fußende befand sich eine Holzsockelleiste zum befestigen. Hinter dieser Bespannung kann man sehr gut die Kabel verschwinden lassen.

Oberhalb der Leinwand tackerte ich 4 schmale Holzbalken zu einem Rahmen zusammen, der auch mit Stoff versehen wurde.

Für die Front-Lautsprecher baute ich Holz-Podeste um eine optimale Hörposition von 1,09m für die mittig angeordneten Hochtöner zu erreichen.

Unterhalb der Leinwand wurde der Stoff auf einen schmalen Holzbalken getackert, der mittels Gummibänder und einem hinter dem Heizkörper befindlichen Holzstück verbunden wurde - schnell dran und im Notfall schnell wieder ab.

Ziel war es, den Raum auch so DUNKEL WIE MÖGLICH zu gestalten, damit das Geschehen auf der Leinwand noch knackiger und heller hervorsticht. Hierzu wurde die Decke nach erfolgtem Tapezieren in MATTEM! schwarz angestrichen. Um die Podeste und die Canton kam schwarzer Stoff, ebenso auf die Suboberfläche. Schwarze Stoffreste fanden einen Platz auf dem Boden.

Um den Beamer baute ich ein Holzgehäuse das oben (Lüfter zum ansaugen) und vorne (Lüfter mit der warmen Luft und Projektionsbirne) frei blieb. Die untere Holzplatte kann man soweit nach vorne verlängern, um das Lüftergeräusch einzudämmen. Hinten musste es angeschrägt sein, um die Tür möglichst weit zu öffnen und das Gehäuse nicht zu beschädigen. Unterhalb der Trägerbalken des Beamers befestigte ich eine dünne Holzplatte (Schrankrückwand), damit das Lüftergeräusch von der Decke nicht direkt zum Hörer gelangt.

ALLE Leuchtdioden am Verstärker und DVD-Player wurde mit schwarzem Isolierband überklebt, um ein "Lichtmäusekino" zu vermeiden.

Der DVD-Player Ra 82 kitzelt im Gegensatz zum Vorgänger DVD A-350 das Optimum aus der DVD raus.

Die Twin 700 haben als Rear-Lautsprecher eine sehr gutes, breitgefächertes Abstrahlverhalten. Normalerweise reichen 5 Canton ohne Subwoofer aus. Wer allerdings diesen Sub einmal gespürt hat, kommt von ihm nicht mehr los. Selbst leiseste Passagen gibt er schon mit dem vollem Bass wieder! Faustformel bei Verstärkern: mindestens 50W/ Sinus pro Kanal. Die AV 950 sind sehr leistungshungrig. Als Vorgeschmack läuft vom Receiver Klassik Radio. Sehr empfehlenswert!

Wie auf den Bildern ersichtlich ist der Raum richtig dunkel. Bei weißen Wänden, der Decke und reflektierenden Einrichtungsgegenständen flackert das Kinobild auf diesen Flächen, was den Filmgenuss erheblich trübt!.

Fazit:
Die klangliche Steigerung durch die Stoffbespannung ist enorm!
Bässe kommen knackiger rüber.
Höhen müssen voll aufgedreht werden.
In den umliegenden Räumen geht es ein wenig ruhiger zu. Nur der ASW 4000 bringt trotz Spikes, Absorberplatte im Selberbau (Quelle: Heimkino-Zeitschrift)und Gummimatte den in der ersten Etage stehenden Tisch zum hüpfen :-).
Das Problem liegt aber nicht am Körperschall sondern am Luftschall- Abhilfe würde hier nur ein Raum in einem Raum schaffen.

Alle Besucher sind sich einig: Besser wie Kino!

Die Lichtburg lebt weiter- In meinem Herzen und Wohnzimmer…
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