Mein neues Heimkino findet Ihr HIER
Hier noch ein paar Details zu meinem Heimkino:
Es Begann im April 2002 hier in Bad Buchau. Noch vor unserem Einzug habe ich die zahlreichen Kabelkanäle installiert. Durch sie sollten später sämtliche Video- und Audioverbindungen laufen. Zu dem mussten sie so dimensioniert sein, dass auch später (wie letztens das neue Komponentenkabel) noch neue Leitungen hinzu verlegt werden konnten.
Als Bildquelle diente am Anfang noch der Sony VPL W-400QM. Als ich ihn damals noch in Münster/Westfalen im Jahre 1998 erworben hatte, zählte er zu den besten Heimkinoprojektoren überhaupt. Und er war überhaupt der Erste, der über echte 16:9-LCD-Chips verfügte.
Da meine Frau Elke keine "Großen" Lautsprecher mochte, entschied ich mich für ein Satelliten-Set von JBL (Übrigens: Gewusst, dass die meisten großen Kinos mit JBL Lautsprechern ausgerüstet sind?). Da mir das normale 5.1 Set nicht reichte, kaufte ich noch ein Stereo-Set mit passivem Subwoofer hinzu. Diese Lautsprecher waren als Centersurround geplant. Und mit zusätzlichen bei ebay ersteigerten Satelliten (des gleichen Systems), konnte ich die Surroundkanäle auch in Dipol Anordnung betreiben. Wofür sich der Denon Receiver AVR-3802 hervorragend eignet, da er z.B. in der Lage ist 2 Lautsprechersysteme (A+B) zusammenzuschalten.
Im Sommer 2002 war erstmal Schluss mit Heimkino, da ich den Sony Projektor bei ebay verkauft habe. Weiter ging es erst im Herbst 2003 mit einem der ersten Vollbild-fähigen Fernseher, den Panasonic TX-32PD30D.
Nun sind schon über 2 Jahre vergangen, seit dem ich meinen damaligen ersten Videoprojektor, den Sony VPL W400 verkauft habe. So hatte ich mir endlich 2004 kurz vor Weihnachten, noch meinen Traum wieder ein vollwertiges Heimkino zu besitzen erfüllt. An dieser Stelle auch noch mal Dank an Andreas Haupt und seinem Team von ProBeam.
Entschieden hatte ich mich für den Sharp XV-Z201 und eine Top Connect 16:9 Motorleinwand mit den Massen 2,00m x 1,14m. Da ich schon ein paar Monate vorher den Denon DVD-1910 erworben hatte, kam noch ein 14m langes DVI Kabel und eine Deckenhalterung hinzu.
Mit vereinten Kräften meiner Frau Elke und meines Stiefsohns Markus, haben wir erstmal die doch recht schwere Motorleinwand unter die Decke gewuchtet. Erschwerend dazu war, dass unsere Betondecke sehr hart und durch viel Stahlarmierungen verstärkt ist. Und die geliehene Bohrmaschine (noch ohne Pneumatik) meines Schwagers hat die Arbeit auch nicht gerade erleichtert. Als nächstes kam dann die Deckenhalterung an die Reihe. Wobei ich dann beim ersten Bildtest merkte, dass das Bild viel zu hoch war. Also im Baumarkt lange Schrauben besorgt und damit die Deckenhalterung verlängert. Unser erster langer Kinoabend war dann am Heiligabend mit der restaurierten Fassung von "Vom Winde verweht". Jetzt sagen vermutlich einige "Oh Gott, wie kann man sich so was antun, so´n alter Schinken". Ich finde jedoch so ein berühmter Klassiker gehört einfach in eine gute DVD Sammlung hinein. Dabei merkte ich dann, dass der Kontrast und die Farbgebung noch nicht so das Gelbe vom Ei waren. Also nach Weihnachten Andreas angerufen und unter seiner Anweisung den Grünpegel im Service Menü heruntergenommen. Danach noch mit der Peter Finzel DVD und dem THX Optimizer (z.B. Star Wars Episode 2), den Schwarzwert und Kontrast eingestellt. Letztendlich diesen noch verbessert, indem ich im Menü des DVD-1910 die Helligkeit auf -6 zurückgestellt habe.
Da ich zu Weihnachten die Kabel (DVI und S-VHS (fürs analoge Fernsehen) zuerst provisorisch verlegt hatte, habe ich sie nach den Feiertagen dann in den von früher verlegten Kabelkanal eingezogen und noch ein paar Stücke Kabelkanal von der Motorleinwand und zur Deckenhalterung verlegt. Somit ist die komplette Installation erstmal abgeschlossen. Und weil es unheimlichen Spaß macht Filme im Großformat zu erleben hat der gute Sharp, schon über 450 Lampenstunden herunter.
Zwar haben wir mittlerweile, doch recht oft aufgrund des guten Kontrasts, den RBE kennen gelernt. Es ist immer ein ganz kurzes aufblitzen der 3 Grundfarben, aber das brillante Bild macht dies kleine Manko mehr als wett.
Nachtrag: Vor ungefähr 2 Monaten wurde die Anlage durch den Kabel-Digital-Receiver von Technisat Digital PR-K erweitert. Auch wenn wir kein Premiere-Abo. besitzen, wird durch ihn das Bild der öffentlich-rechtlichen Programme um einiges besser. Was besonders gut über den Sharp auf der Leinwand sichtbar ist. Die letzte Anschaffung war vor einigen Wochen der DVD Recorder Pansonic DMR-EH52EG-S . Das S-VHS Kabel (welches früher für Fernsehbild über den Projektor zuständig war) wurde durch ein YUV Kabel von Oehlbach ersetzt. Dieser ersetzt nun den S-VHS Recorder von JVC. Damit ist für mich das VHS Zeitalter beendet, welches im Jahre 1979 mit einem Riesenkasten von Sharp begonnen hatte.
Schöne Grüße aus Oberschwaben,
Richard.