BLUELINE CINEMA

BLUELINE CINEMA

von Wolfgang

Budget: ca. 40.000,- EUR

Heimkino weiterempfehlen

Ausstattung

Produktgruppe
Marke / Modell
Röhrenprojektoren BARCO Graphics 1209s (Röhre, bis 2.500 x 2.000 Bildpunkte)
Videoscaler VIGATEC Dune F
Rahmenleinwände (16:9) DAVISION Cadre n.1 (280m x 150m) microperforiert
DVD-Player Pioneer 668 AV-S mit SDI Umbau
AV- Vorverstärker /-Decoder Lexicon MC-1
5-Kanalendstufen Sherbourn
2-Kanalendstufen Sherbourn
DVB-T-Receiver Kathrein UFD 574 mit 80 GB Festplatte
Lautsprechersets/-systeme Teufel Theater 6 (7.1 durch zusätzl. 2 Dipole)
Kabel OEHLBACH
Netzkabel SUN Steckdosenleiste (eigener Stromkreis mit Schmelzsicherung und abgeschirmten Kabel)
Lichtsteuerungen IKEA Modell KOPPLA
Heimkino-Ausstattung "KINO-Gong" Durch Kassettenrecorder mit Endloscassette und Funksteckdose
Heimkino-Ausstattung elektr Leinwand-Vorhang mit Micromotor gesteuert durch Vorverstärker Lexicon(Trigger)
Heimkino-Ausstattung elektr. Leinwandmaskierung (Eigenbau)
Heimkino-Ausstattung elektr. Fensterverdunkelung (Eigenbau)
Heimkino-Ausstattung Akustikdecke
Heimkino-Ausstattung Wandbespannung mit Molton
Heimkino-Ausstattung zwei Bühnenaufbauten
Heimkino-Ausstattung PC (P4 2,8Ghz) 17 Zoll TFT Monitor zur DVD-Archivierung sowie Internet mit DSL im kabelgebundenen Heimnetzwerk
© Alle gezeigten/abgebildeten Produkte, Marken, Logos und Bezeichnungen sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.
Hier noch ein paar Details zur Entstehungsgeschichte meines Heimkinos:
Ende 2003 hatte ich in meinem Keller einen Raum zur Verfügung der bis dahin nur als Abstellkammer gedient hatte. Dieser Raum hatte die Maße 5,5m x 5,5m plus einen "Erker" mit 1,5m x 3,5m sowie 3 Kellerfenster(1m x 1m). Feuchtigkeitsprobleme gibt es nicht, dank 2 Heizkörper und der optimalen Kelleraußenwandisolierung. Die Grafik zeigt in dem rot umrandeten Bereich diesen ursprünglichen Raum.

Als erste "Baumaßnahme" wurde aus dem Erker ein separater Raum. Der Kinoraum war somit quadratisch, was natürlich schalltechnisch ein absolutes Unding war. Also wurde im Eingangsbereich ein ca. 1,3m breiter Streifen abgemauert. Durch eine Unterteilung der neu entstandenen Mauer entstand ein separater Eingangsbereich sowie ein Raum für die Technik.
Nachdem ich mich für einen 9" Röhrenprojektor sowie für eine 2,8 m breite Rahmenleinwand entschieden hatte, war der Kinoraum wieder zu klein. 5,5 m als Raumlänge war für einen optimalen Betrachtungsabstand zu gering. Also, Vorschlaghammer genommen und die Zwischenmauer zum angrenzenden Raum eingerissen, um die Möglichkeit zu haben den Kinoraum um 2 m zu verlängern. Bei der Erstellung der neuen Mauer habe ich auch gleich die 3 Frontlautsprecher des Teufel-Sets in die Mauer integriert, so daß sie später nach Anbringung der microperforierten Leinwand gar nicht erst zu sehen waren (Effekt wie im Profikino). Ein weiterer Vorteil dieser Anbringung war die Wartung und Installation vom benachbarten Raum aus. In der nachfolgenden Grafik ist sehr gut zu sehen der jetzige Ist-Zustand.

Verkabelung der gesamten Elektrik war der nächste Punkt. Aufgrund der nachfolgenden Wand- und Deckenverkleidung konnten alle Kabel aufputz in sogenannte Kabelschächte gelegt werden. Eine extra Stromversorgung vom Zählerkasten (extra Schmelzsicherung) ins Kino mittels eines abgeschirmten Stromkabels von Oehlbach war als erste techn. Installation für mich selbstverständlich. Alle Geräte werden über eine 8-fach Steckdosenleiste mit Strom versorgt.
Die Wände erhielten im Anschluß ein ca. 4 cm starkes Holzlattengerüst das mit Bühnenmolton der Farbe dunkelblau straff bespannt wurde. Die Decke erhielt nach der Verkabelung ein engmaschiges Holzlattengerüst, deren Zwischenräume wurden mit Akustikdämmplatten gefüllt. Als Abschluß habe ich spezielle Akustiklochplatten von Rigips aufgeschraubt, die nach der Fugenverspachtelung schwarz gestrichen wurden.
Die zwei verbliebenen Kellerfenster erhielten ein elektrisches Verdunkelungssystem, das es mit ermöglicht den Raum zu 100% abzudunkeln, was für ungetrübtes Kinofeeling absolut unabdingbar ist.

Im hinteren Teil des Raumes erichtete ich ein ca. 20 cm hohes schallisoliertes Holzpodest. Auf diesem befinden sich zum einen eine sehr gemütliche feuerrote Couch mit 5 Sitzplätzen sowie der auf dem Podestboden stehende Projektor mit speziellem Tischumbau.
Der vordere Teil des Raumes zur Leinwand beeinhaltet einen 3-stufigen Podestaufbau von 10 cm über 20 cm bis knapp 30 cm Höhe wobei in der obersten Podestplattform 5 Halogenstrahler in den Boden eingelassen wurden. Diese Strahler sowie die jeweils 5 Wandstrahler an jeder Seite können über eine Funkfernbedienung von IKEA stufenlos gedimmt werden.

Der Kinoeingang erhielt einen roten Samtvorhang, die Tür auf der gegenüberliegenden Seite einen blauen und die Leinwand erhielt einen schwarzen Samtvorhang, der wiederrum elektrisch mit Micromotor betrieben und gesteuert durch den Triggerausgang meines Lexicon MC-1 geöffnet und geschlossen wird.

Der Technikraum ist durch einen kleinen Durchgang zu erreichen, wobei man zuerst in eine Art "Kleinküche" gelangt, die mit einem Kühlschrank ausgestattet ist. Über einen schmalen Zwischenraum kommt man zur Rückseite der gesamten Technik.

Der Kinovorraum besticht durch die Farben rot und blau. 3 Deckenhalogenstrahler werden mit einem Bewegungsmelder an- und ausgeschaltet. Kinoposter, DVD-Aufbewahrung sowie 3 Logos von DTS, Dolby Digital und THX Ultra 2 runden den Eindruck ab.

Weiter Informationen zu meinem Heimkino findet Ihr unter www.bluelinecinema.de .

Ausführlicher Heimkinobericht zum "Blueline Cinema"
Einen ausführlichen Bericht zum "Blueline Cinema" finden Sie in der Ausgabe 3/2006 des Heimkinomagazins HEIMKINO, das Sie unter folgendem Button "Weitere Infos" beziehen können:
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