LITTLE Cinema

LITTLE Cinema

von Brainman2k

Budget: ca. 4.850,- EUR

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Ausstattung

Produktgruppe
Marke / Modell
Röhren-TVs (4:3) Nordmende Prestige 72 KH
DVD-Player Tevion DVD-2001
AV-Receiver DENON AVR 3802
Videorecorder PHILIPS S-VHS VR 948
Front-/Standlautsprecher Bowers & Wilkins DM 604, 2x
Center-Lautsprecher Bowers & Wilkins CC 6
Surroundlautsprecher Bowers & Wilkins DM 601, 2x
Subwoofer Bowers & Wilkins ASW 650
© Alle gezeigten/abgebildeten Produkte, Marken, Logos und Bezeichnungen sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.
Anschaffungsgeschichte 1999-2003:
Den Nordmende 4:3-Fernseher mit 72cm Bilddiagonalen und den Philips S-VHS-Videorecorder erstand ich 1995. Sie ersetzten einen Grundig 45cm Portable-TV und einen Grundig VHS-Mono-Recorder. Zusammen mit einem 1994 gekauften Technics-Set und einem zusammengewürfelten Boxenset aus JBL Soundpact Sub-Sat-System, einem selbstgebastelten Center mit Breitbandchassis und zweier Boxen von einer alten Anlage ergab sich nun erstmals die Möglichkeit Raumklang zu erleben. Da nur Stereoquellen wie Fernsehen, Videokassetten und CDs verfügbar waren, konnte also nur ein Matrixcodiertes Signal, nämlich Dolby Surround, übertragen werden, durch die schlechte Klangqualität der TV-Sender fiel die schlechten Audioqualitäten des Boxensets nicht weiter auf. Meine erste Telarc Surround-CD "The Great Fantasy-Adventure Album" von Erich Kunzel machte mir dann aber deutlich, dass ein neues Boxenset von Nöten war. Nach einigem Sparen bot sich mir 1997 die Chance, ein neues B & W Boxenset günstig zu erwerben. Da griff ich natürlich zu. Der Receiver spielte fortan wie ausgewechselt, obwohl er doch schnell seine Leistungsgrenze erreichte, so dass nur mit moderaten Pegeln gehört werden konnte.
In den folgenden Jahren war es um die finanziellen Mittel sehr schlecht bestellt, so dass ich keine Neuanschaffungen tätigen konnte. Zwar hielt ich mich ja seit 1994 mit Fachzeitschriften immer auf dem neuesten Stand, doch Technologien wie z.b. Laserdisc gingen spurlos an mir vorbei. Anfang 2000 gab der Technics-Receiver schließlich seinen Geist auf und mein Heimkino war fortan inoperabel. Zu diesem Zeitpunkt besaß ich aber nicht die Mittel um für einen Ersatz zu sorgen.
Als schließlich die Verbreitung der DVD unaufhaltsam zunahm und ich nicht mehr mit der Nutzung meines notdürftig aus teils alten PC-Komponenten zusammengeschusterten DVD-PCs zufrieden war, suchte ich nach einem adäquaten DVD-Player. Nicht zu teuer sollte er sein, da bei einem eventuellen Wechsel des Bildgerätes (Fernseher oder Projektor) ein dazu passender neuer DVD-Player gekauft werden soll. Dann also vielleicht mit Progressive Scan für PAL und NTSC. Nach langem Beobachten des Marktes griff ich schließlich Ende 2001 bei Aldi zu und erwarb den Tevion 2001.
Da ich bei dem Kauf des Nordmende darauf geachtet habe, dass eine 16:9-Umschaltung vorhanden war, stand der weiteren Verwendung als Bildgerät nichts im Wege. Auch der Philips Videorecorder versah weiter seinen Dienst. Dass nun auch wieder ein Receiver angeschafft werden musste war quasi vorprogrammiert. Wenn schon DVD, dann auch Dolby Digital und DTS, war die Devise. Mitte des Jahres 2002 war es endlich so weit. Der Denon AVR-3802 war sehr günstig zu haben und hatte fortan die Ehre mein Boxenset zu befeuern. Und das tat er auch ganz ordentlich. Aber schon mit meiner ersten DVD "Terminator 2 Ultimate Edition" wurde schnell klar, dass es "untenrum" im Basskeller an Druck fehlte. Ergo: Ein Subwoofer musste her! Einem guten Angebot ist es zu verdanken, dass sich wenig später zu den B&W Boxen ein ASW 650 von selbem Hersteller gesellen durfte. Eigentlich müsste ich jetzt zufrieden sein. Wenn da nicht noch zwei freie Endstufenzüge am Receiver wären.... Wie zuvor schon geplant, folgte im Januar 2003 der Ausbau auf ein 7.1-Setup, wobei sich die Anschaffung eines passenden Pärchens DM 601 als schwieriger herausstellte als ich gedacht hatte. Der Homogenität zuliebe sollten die gleichen Modelle angeschafft werden, die den linken und rechten Surroundkanal übertragen. Da diese aber schon seit Jahren nur in neuere Revisionen gebaut wurden, musste ich auf gebrauchte zurückgreifen. Durch einen glücklichen Zufall konnte ich ein quasi neues Paar erstehen. Nach einigen Hörtests stellte sich heraus, dass die Surroundcenter am besten die Plätze der bestehenden Surrounds für Links und Rechts einnehmen, und die zuvor hinter den Zuhörern platzierten Surrounds weiter nach aussen wandern sollten. Damit entstand im Surroundbereich ein breiteres Klangfeld, ohne dass in der Mitte ein akustisches Loch entstand. Um einer unterschiedlichen Verkabelung der Lautsprecher abzuhelfen, entschied ich mich für eine komplette Neuverkabelung aller Lautsprecher mit identischen Strippen in Baumarkt-Qualität.
Des weiteren erstand ich bei Conrad Electronic ein mit dem von Radio Shack identisches Schallpegelmessgerät, um den Einpegelvorgang noch exakter durchführen zu können.
Da mir die vielen Fernbedienungen auf dem Tisch allmählich lästig wurden, die gängigen Markenfernbedienungen aber zu teuer waren, kaufte ich bei Aldi eine sehr günstige lernfähige Fernbedienung, mit der ich bis heute sehr zufrieden bin.

Aufstellung:
Das Heimkino ist in einer Ecke meines Wohnraumes installiert. Insgesamt steht die ganze Anlage nicht parallel zu den Wänden. Damit soll stehenden Wellen vorgebeugt werden.
Der Center liegt auf dem Fernsehgerät und wird von den Frontboxen im Abstand von ca. 60cm umrahmt. Das Sofa sollte eigentlich gemäß der Faustformel (Sitzabstand = Bildhöhe*5) etwa 2,35m vom Fernsehgerät entfernt stehen, wobei es aber etwas näher herangerückt steht, damit auch alle Details des Bildes vollständig zur Geltung kommen. Die beiden Surroundcenter stehen nun in 1,7m Abstand an der Position, die zuvor die linke und rechte Surroundbox inne hatten und sind nun direkt auf die äusseren Sitzplätze des Sofas ausgerichtet. Der linke Surroundlautsprecher steht nun weiter aussen auf etwa 2,3m Abstand und leicht zum Zuhörer hin angewinkelt. Die rechte Surroundbox steht parallel zur Wand und leicht verdeckt hinter den CD-Regalen auf etwa 2m Abstand. Der akustische Einfluss der CD-Regale und der der asymetrischen Platzierung sind dabei aber nur minimal. Der Subwoofer steht wie zuvor zwischen Fernseher und linker Frontbox.
Die Kabel für die S-Video-Verbindung und das Cinch-Kabel für den Subwoofer sind nicht in den Fußleisten verlegt, da die Kapazität der Fussleisten leider erschöpft war. Vorteil: bei Bedarf kann ganz einfach ein Projektor mit den bestehenden Kabeln angeschlossen werden.

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