Red-Black-Dream Cinema

Red-Black-Dream Cinema

von Thomas S.

Budget: ca. 2.500,- EUR

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Ausstattung

Produktgruppe
Marke / Modell
LCD-Projektoren (16:9) SANYO PLV-Z4 (16:9 LCD-Projektor; 1.280x720 Bildpunkte)
Decken-/Wandhalterungen Deckenhalter: Eigenbau, Holzplatte mit Bühnenstoff umspannt, 4xGewindespindel mit darübergestecktem Alurohr
Rahmenleinwände (16:9) 217cm x 122cm (16:9); Eigenbau, MDF-Platte 10mm, 2 x grundiert, 2 x mattweiß farbbeschichtet
Heimkinosysteme Pioneer DCS-360 (6x60W, HDMI- und USB-Schnittstelle)
HDMI-Kabel 5m; Premium; vergoldete Anschlüsse
Videokabel (YUV) 5m; Premium; vergoldete Anschlüsse
Kabel SVGA-Kabel: 5m; High Quality; 15 pol. SUB-D
Kabel SAT-Koaxialkabel: 10m; vergoldete Anschlüsse
© Alle gezeigten/abgebildeten Produkte, Marken, Logos und Bezeichnungen sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.
Hier noch ein paar Details zu meinem Heimkino:
Die Idee zum Heimkinobau wurde im Oktober 2006 geboren. Ein alter und nur als Abstellraum benutzter Kellerraum sollte aus seinem Dornröschenschlaf erweckt und sinnvoll genutzt werden.

Innengestaltung und Akustik
Der gesamte Raum wurde anfangs baulich ertüchtigt (Feuchteschutz, Trockenputz etc.). Von Beginn an wurde auf die beabsichtigte Raumakustik geachtet. Diese sollte durch kurze und lineare Nachhallzeiten in allen interessierenden Frequenzen gekennzeichnet sein. Dazu habe ich im Vorfeld für die geplante Raumausstattung Raumakustik-Berechnungen durchgeführt. Die Schallabsorption der hohen Frequenzen übernimmt der gesamte Wandbelag aus rotem 12mm Teppich. Die Decke sowie der Bereich um die Leinwand wurde zur Kontrastverschärfung mit direkt aufgeklebtem schwarzen Molton-Bühnenstoff versehen und trägt ebenfalls etwas zur Regulierung der Nachhallzeit bei. Die Mittel- und Tiefenabsorption übernimmt teilweise der auf Abstand gesetzte Trockenputz. Für die gesamte Tiefenabsorption ist die eingebrachte sog. freitragende Gipskartondecke (Fa. Knauf) zuständig. Mit 5 Stück Akustikplatten der Fa. Herakustik habe ich noch ein Feintuning vorgenommen. Diese wurden auf 30 mm Abstand zur Wand befestigt.

Beleuchtung
Der Raum wird durch Anstrahlung der fünf Akustikplatten mit Halogenspots je 20W erstrahlt. Die 2,17mx1,22m große Leinwand wird mit Halogenspots von der Decke aus in Szene gesetzt. Die Beleuchtung kann getrennt geschaltet werden (wahlweise Leinwand-, Seiten- oder Rückwandbereich).

Technik
Die gesamte Technik ist in der Anlagenbox zwischen den Sesseln untergebracht. Darin befindet sich der DVD-Player sowie der Tieftöner. Die Spanplattenbox wurde an den entsprechenden Stellen ausgesägt. Die Box ist rundrum mit Fußbodenteppichbelag beklebt. Im Bereich des DVD-Players und der Tieftönermembran ist die Box ausgesägt. Der Teppich wurde auch im ausgesägten Membranbereich darüber verlegt. Tiefen Frequenzen ist der Teppichdurchgang egal. Die Möglichkeit zum Fernsehen über eine SAT-Anlage ist ebenfalls integriert.

Die Leinwand ist Marke Eigenbau. Bei den teilweise abgehobenen Preisen für Leinwände absolut empfehlenswert! Alle die bis jetzt einen Film sahen wollten nicht glauben, dass diese ein Eigenbau ist. Einfach zum Tischler um die Ecke, eine MDF-Platte gekauft, grundiert und 2x mattweis mit einer feinen Kunststoffrolle gerollt (auch Rückseite wegen Formstabilität). Fertig!

Das Bild wird von einem Sanyo PLV-Z4 an die Wand geworfen. Zur Qualität des Projektor braucht man nicht viel schreiben. Einfach Weltklasse für diesen Preis! Der Projektor wurde - ebenfalls mit einer Eigenkonstruktion - an der Decke befestigt. Auch hier einfach eine kleine Holzplatte besorgt, mit Bühnenstoff umspannt und per Gewindespindel an der GK-Decke befestigt. Fertig! Wer weiß, was für Deckenhalter preislich verlangt wird, kann 10,-€ Materialkosten verschmerzen!

Ein Popcorn-Maker darf zur Abrundung natürlich nicht fehlen!

Bauzeit: November 2006 bis April 2007

Fazit: Echtes Kinoambiente und hochwertiger Hörgenuß mit kleinem Budget. Es geht!
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