Hoffis nuCinema XS

Hoffis nuCinema XS

von Stephan

Budget: ca. 4.500.- EUR

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Ausstattung

Produktgruppe
Marke / Modell
DLP-Projektoren (4:3) InFocus X1 (4:3HD70 (4:3 DLP-Projektor; 800x600 Bildpunkte)
Rahmenleinwände (4:3) Eigenbau, 200x150cm (4:3)
AV-Receiver YAMAHA RX-V559
DVD-Player YAMAHA DVD-S550
Front-/Standlautsprecher nubert nuBox 511, 2x
Center-Lautsprecher nubert nuBox CS-411
Surroundlautsprecher nubert nuBox 310, 3x
Subwoofer nubert nuBox AW-441, 2x
Heimkino-Ausstattung nubert ABL 511 Modul
Lautsprecherständer nubert BSC-37 (Centerspeaker-Stativ)
Lautsprecherkabel nubert nuCable LS Studioline 2x4 qmm (30m)
Heimkino-Ausstattung nubert nuCable BFA Banana (2x4er-Satz)
Chinchkabel nubert nuCable Audio 5
Chinchkabel nubert nuCable Y-Sub 5 (8m, 2x)
Heimkino-Ausstattung nubert nuCable Y-Adapter 5
Chinchkabel in-akustik TWISTER S-1 (Digital-Audiokabel)
Decken-/Wandhalterungen vivanco WMS 10 L (Lautsprecher-Wandhalter), 2x
Decken-/Wandhalterungen B-Tech BT-77 (Lautsprecher-Wandhalter), 1x
Absorber aixFOAM SH 001 (Raumakustik - Absorbtionsplatten 8cm)
Absorber aixFOAM SH 012 (Raumakustik - Kantenabsorber 25cm)
© Alle gezeigten/abgebildeten Produkte, Marken, Logos und Bezeichnungen sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.
Hier die Entstehungsgeschichte meines Hoffis nuCinema XS - Heimkino geht auch in der kleinsten Hütte"
Bereits seit Anfang/Mitte der 90er bin ich vom Thema Surround fasziniert; 1995 kaufte ich mir meinen ersten AV-Receiver von Onkyo, der Dolby Pro-Logic dekodieren konnte. Als Frontlautsprecher hatte ich zwei kleine, billige No-Name-Standboxen, die Surroundboxen hatte ich meinen Eltern von einer nicht mehr benutzten Kompaktanlage gemopst und ich kaufte einen kleinen, günstigen Center von Yamaha dazu. Das Bild lieferte ein alter 70cm Röhrenfernseher. Das fand ich zunächst schonmal richtig gut - immerhin meine erste echte Surround-Anlage.

Im Laufe der Zeit störte mich allerdings immer mehr die tonale Unausgewogenheit des wild zusammengewürfelten Billigboxen-Konglomerats. Über Anzeigen in Zeitschriften und Testberichte wurde ich dann auf die Firma Nubert aufmerksam, wurde neugierig, schaute etwas genauer hin und bestellte mir Infomaterial. 2004 bestellte ich mir dann 5 x die kompakte nuBox 310, um identischen Klang rundum zu haben.

Nach Lektüre all der positiven Berichte waren meine Erwartungen natürlich entsprechend hoch -- und wurden dennoch übertroffen. Die Billig-Standboxen waren vom Volumen her zwar wohl dreimal so groß, dabei aber nicht mal ein Drittel so gut wie die nuBox 310 – ich war hellauf begeistert!

Nun musste das Bild einfach mit dem Sound mitwachsen, so daß ich mir ebenfalls 2004 einen Projektor zulegte: den Infocus X1, zu dem Zeitpunkt als Auslaufmodell schon recht günstig zu haben. Eine alte Rollo-Leinwand, noch aus Super8-Zeiten, fand sich auch noch auf dem Dachboden, so daß mit 120 cm Bildbreite schon fast Kino-Feeling aufkam.

Als ich ende 2006 in eine Wohnung im eigenen Haus umzog, war ein kleiner Raum über (und ich meine wirklich klein; nicht mal 12 Quadratmeter, daher auch "XS"). Dies war somit die Gelegenheit, Wohnzimmer und Heimkino voneinander zu trennen. Zudem können dank dicht schließender Außen-Rolläden alle Räume jederzeit komplett verdunkelt werden - sehr gute Voraussetzungen also.

Der Projektor hing in der alten Wohnung aus Platzgründen direkt über dem Sitzplatz und nervte mächtig mit Lüftergeräusch und Abwärme. Dank der geringen Ausmaße des Raums passte die Projektionsentfernung von draußen, und somit galt für den Projektor bei der neuen Installation: "wir müssen leider draußen bleiben".

Also beim Umzug flugs Hammer und Meißel zur Hand genommen, ein Loch in die Wand gehauen und einen Rahmen mit Glasscheibe eingesetzt - fertig. Dies ist eine Maßnahme, die sich wirklich lohnt: kein nervendes Lüftergeräusch in leisen Passagen und keine - besonders im Sommer - schweißtreibende Abwärme. Ausgezeichnet!

Die Leinwand ist ein Eigenbau; ich habe mir ein Ersatztuch für eine Rollo-Leinwand gekauft, das ich auf einen selbstgebauten Massivholzrahmen gespannt habe. Das war zwar arg fummelig beim Ausrichten, spart aber eine ganze Ecke Geld im Vergleich zu einer fertig gekauften Rahmenleinwand dieser Größe.

Zunächst hatte ich weiterhin 5 x die nuBox 310 als Haupt- Center- und Surroundboxen. Nur Dolby Pro-Logic war irgendwie nicht mehr das Maß der Dinge, so daß ich mir den Yamaha RX-V 559 zulegte. Endlich Dolby Digital und DTS - das war schon gleich etwas ganz anderes. Ich rüstete dann weiter auf mit einem CS-411 und einem AW-441; die Center-nuBox 310 wanderte dabei nach hinten in die Mitte als Surround-Back.

Als der AW-441 ankam, war ich aufgrund der geringen Größe zunächst etwas skeptisch. Diesem Umstand war es wohl auch geschuldet, daß ich von der Pegeleinstellung her gleich etwas übermütig an die erste Hörprobe ging: Star Wars Episode 2 lag im DVD-Player, und gleich der erste Vorbeiflug des Naboo-Raumschiffs nach dem Vorspann erwischte prompt die Raummode 1. und/oder 2. Ordnung und der AW-441 vibrierte mich fast vom Sofa unter den Tisch. Kaum daß ich mir die Lachtränen aus den Augen gewischt hatte, dachte ich mir: "Nur gut, daß es kein AW-1500 war, sonst läg' jetzt das Fenster auf der Straße!". :)

Allerdings wurde das Problem hierdurch nur zu offensichtlich: die Raumakustik war miserabel, denn der Raum (da explizit nur Heimkino) war karg und leer, mit schallharten Wänden. Abgesehen von der Anregung von Raummoden konnte man schon beim Sprechen im Raum einen deutlichen Nachhall hören. Hier war das ausgiebige Studium des nuForums für mich von großer Hilfe, wo viele kompetente Nubianer Hilfestellung geben - an dieser Stelle meinen ganz herzlichen Dank dafür!

Nach längerem Vergleichen, Rechnen und Nachmessen entschied ich mich für Kantenabsorber und Absorptionsplatten von aixFOAM. Nach einigem Ausprobieren, Subwoofer-schieben, Pegel-, Phasenlage- und Übernahmefrequenzänderungen sowie einem zweiten AW-441 zur besseren Schallverteilung war das Problem mit der Raumakustik zu meiner Zufriedenheit gelöst.

Der größte Aha-Effekt kam allerdings, als ich mir neue Frontlautsprecher (zwei nuBox 511 mit ABL-Modul) zulegte -- nachdem ich sie aufgestellt und angeschlossen hatte und den ersten Stereo-Klängen lauschte, warf ich lange, ungläubige Blicke auf die beiden AW-441: sind die wirklich aus? UN-GLAUB-LICH, wie weit die 511er mit ABL in den Frequenzkeller herunterreichen -- eine echte "Hörizonterweiterung"!

Dann wurde noch ein passendes Regal für DVDs und CDs um Surroundboxen, Tür und Projektorfenster herumgebaut, mit genügend freier Kapazität, so daß die Sammlung noch eine Weile wachsen kann, ohne daß man gleich wieder anbauen muß. Oh, und apropos Tür: nein, ich mag das Dekor in "Eiche depressiv" der alten Türen nicht; von daher hatte ich keinerlei Skrupel, den Halter für den Surround-Back direkt in das Türblatt zu schrauben. - Sieht doch gleich viel besser aus! ;) Und der B-Tech BT-77 aus dem Nubert-Zubehörprogramm ist ein extrem stabiler Wandhalter; die Anbringung an der Tür ist absolut kein Problem.

Der Klang des Nubert-Ensembles ist rundherum stimmig und druckvoll. Kristallklare Höhen, trockene, präzise Bässe und prägnante, natürliche Stimmen -- hiermit geht alles, sei es in Stereo oder Surround -- und ich bin sehr zufrieden damit. Insgesamt denke ich, daß diese Konstellation in Anbetracht der beengten Platzverhältnisse und des eher bescheidenen Budgets schon annähernd das Optimum an Bild und Ton herausholt.

Allerdings ist auch mein Heimkino - wie wohl die meisten Projekte dieser Art – noch nicht fertig (und ich zweifle auch ein wenig, ob es das jemals wirklich sein wird). Als nächster Schritt ist die Aufrüstung auf einen Full-HD Projektor samt entsprechendem Zuspieler angedacht, denn der Projektor ist mittlerweile nicht mehr up-to-date und die Lampe wird mit über 2600 Betriebsstunden auf dem Buckel auch langsam müde. Nur auf eines der beiden HD-Formate habe ich mich noch nicht festlegen können; hier will ich auch lieber erstmal abwarten, wie sich der (meiner Meinung nach völlig sinnlose und die Entwicklung hemmende) "Format-Krieg" weiterentwickelt
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