ALSTER Cinema - Jetzt inkl. Heimkino-Videoclip

ALSTER Cinema - Jetzt inkl. Heimkino-Videoclip

von Emil

Budget: ca. 4.000,- EUR

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Panorama-Bilder

Ausstattung

Produktgruppe
Marke / Modell
LCD-Projektoren (16:9) Mitsubishi Electric HC5500 (16:9 LCD-Projektor; 1.920x1.080 Bildpunkte - Full HD)
Rahmenleinwände (16:9) Eigenbau (200cm x 112,5cm - Format 16:9)
Heimkinosysteme SONY HTP-36DW
Blu-ray Player SONY BDP-S550
Kabel in-akustik Premium High Speed HDMI Kabel
Kinostühle 6 original Kinoklappstühle
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Die Entstehung meines "ALSTER Cinemas"
Als sich vor ein paar Jahren immer mehr Filme auf DVD bei mir einfanden, kam ich auf die Idee zum "Kino in den eigenen vier Wänden". Ins Kino bin ich schon immer gerne gegangen, aber wer geht mit? Meine Frau ist kein begeisterter Kinogänger und die Freunde haben wenig Zeit. Im Keller meines Hauses hatte ich einen 12 qm (3 x 4 m) Raum übrig, der im Laufe der Zeit immer mehr mit Altmöbeln zugestellt wurde. Der Gedanke an das eigene Heimkino setzte sich immer mehr und mehr im Kopf fest.

Als ich nach reichlicher Überlegung und gedanklicher Konzeption dann meiner Frau von meinem Traum erzählte, erwartete ich eigentlich zuerst einmal eine ablehnende Reaktion. Aber nichts dergleichen kam. Nach diesem sehr positiven Feedback mussten also erst einmal viele Informationen eingeholt werden. Dadurch kam ich frühzeitig auf "heimkinomarkt.de", auf deren Seite ich mir viele Anregungen und wichtige Infos anlesen konnte.

Meine Kino hatte ich klar vor Augen. Es sollte den Flair eines “Lichtspielhauses” der fünfziger bzw. sechziger Jahre haben. In einem solchen kleinen Haus in Wiesbaden habe ich als Kind die ersten Kinoerlebnisse gehabt. Mit Tarzan und Fuzzy, mit Dick und Doof usw. Es war einfach toll.

Zuerst machte ich mir sehr viele Gedanken über das Aussehen meines Kinos, weniger über die ganze Technik. Die Atmosphäre war und ist mir sehr wichtig. Der Boden sollte ein großes Blumenmuster haben. Während die Wände in einem der Töne des Fußbodens in Uni erscheinen sollten. Die Sitze durften nicht zu groß sein. Also keine ultrabequemen Hochlehner in wilden Pastelltönen. Die Kinositze die mir vorschwebten, fand ich schließlich bei ebay. Nach erfolgreicher Kontaktaufnahme und Preisverhandlung mit dem Verkäufer fuhr ich in die Nähe der Holländischen Landesgrenze und holte mir meine tiefbraunen wunderschönen und sehr bequemen Sitze ab. Ab jetzt wusste ich, in welcher Farbrichtung ich weiter zu denken hatte - also in Braun und dem zugehörigen riesigen Farbraum.

In einem türkischen Kaufhaus fand ich dann den Teppich für den Fußboden meines Heimkinos. Als ich gleich beim Betreten diese schokoladenbraune Rolle mit wildem Blumenmuster sah, war ich mir sicher, dieser ist es. Nun musste ich nur noch den jungen Verkäufer, der mich nach meiner Anfrage bereits mitleidvoll ansah davon überzeugen, mir diesen Teppich zu verkaufen. Er konnte ja schließlich nicht wissen, was ich mit diesem, nicht wirklich aktuellen Teppichmuster vorhatte. Meine Frau meinte nach dem Kauf nur, ich solle den Teppich so schnell als möglich aufrollen, knicken und ins Auto packen, bevor wir zum Blickfang der Leute werden. Der Wandteppich fand sich auch schnell. Ein Baumarkt hatte das, was ich wollte – beigebraun, Unifarben und sehr günstig.

Jetzt konnte der Ausbau starten. Das Podest war schnell fertig. Europaletten und Hartfaserplatten nach Plan bearbeitet, führten zu raschem Erfolg. Links und rechts an der Wand verkleidete ich noch Heizungsrohre und lies genug Raum in der Verkleidung, um die Elektro- und Lautsprecherkabel später darin verlegen zu können. Die Bühne unter der Leinwand wurde ebenso aus Hartfaserplatten gebaut. Hier sollte dann der noch nicht vorhandene Subwoofer seine Heimat in der Versenkung finden.

Als die Holzarbeiten erledigt waren, ging es an die Kabel. Für eine zu erwartende und überschaubare Technik habe ich dennoch ca. 100 m Kabel unsichtbar verlegen müssen. Die Surroundanlage inkl. Blu-ray Player hatte ich mir im Internet ausgesucht. Alle Testberichte bescheinigten der Anlage eine gute Qualität zu einem sehr freundlichen Preis. Der Einbau war total unkompliziert. Der erste Toncheck entriss mir absolute Begeisterung. Es war jetzt schon einfach toll - auch ohne Bild.

Jetzt ging es an die Verkleidung der Wände mit dem Teppichboden. Die Arbeit war wegen des überall extrem gut klebenden Kleisters sehr unangenehm. Man musste sehr genau arbeiten um nichts zu verunreinigen. Aber auch diese Arbeit verlief gut und das Ergebnis überzeugte. Es sah schon richtig nach Kino aus. Die Stoffe sowie die Näherei der Vorhänge bekam ich von einem guten Freund der beruflich mit Stoffen zu tun hatte, geschenkt. Wir haben uns einen sehr festen, dichten Polsterstoff ausgesucht, der auch den Schall zurück hält. Durch richtig gewählte Lichtpunkte sieht das Ergebnis auch ausgesprochen gut aus.

Nun war noch die Frage offen, mit welchem Projektor ich meinem Heimkino das HDTV Leben einhauchen sollte. Im Internet habe ich mich zu diesem Thema schwindlig gelesen und den FullHD LCD Projektor MITSUBISHI HC5500 entdeckt, der neben einem sehr guten Preis/Leistung-Verhältnis auch – überall wo ich darüber lesen konnte - nur gute Kritiken bekam. Also war auch diese Entscheidung gefallen und ich bin heute noch sehr froh darüber.

Die leicht verstellbare Deckenaufhängung habe ich mir selbst ausgedacht und die Teile im Baumarkt für kleines Geld gekauft. Nun Stand dem großen Filmvergnügen nichts mehr im Wege. Nachdem die Dekoration für Wände und Decke angebracht war, vergaß man plötzlich wie normales Tageslicht ausschaut.

Den Namen "ALSTER CINEMA" bekam ich von Heimkinomarkt. Als die Jungs uns besuchten, war mein Kino noch namenlos. Bei dem Vorschlag Alster Cinema dachte ich spontan an Hans Albers, Freddy, Lale Andersen und Co. Daran erkennt man wie schnell man älter wird.

Ausführlicher Besuchsbericht zum "ALSTER Cinema"
Einen ausführlichen Bericht zum "ALSTER Cinema" finden Sie in der Ausgabe 10/2009 des Heimkinomagazins audiovision, das Sie unter folgendem Button "Weitere Infos" beziehen können.
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