Hier die Entstehungsgeschichte meines "InStyle Cinemas"
Angefangen hat alles 1994. Zu dieser Zeit habe ich mir meinen ersten Audio-Receiver gekauft, der Dolby ProLogic beherrschte. Durch dieses erst einmal unbekannte Feature fing ich an zu recherchieren und begann Zeitschriften wie "Heimkino", "Audiovision", "Video" und "Homecinema" zu lesen sowie diverse Messen zu besuchen. Anfangs habe ich mich mit einem zusammengewürfelten Sub-Sat-Set herumgeschlagen. Visuell gabs damals nur einen 4:3 70 cm Röhren-TV, der mich immerhin 12 Jahre (!) treu begleitet hat. Damals wohnte ich noch bei meinen Eltern in einer Dachwohnung. Als Student hat man nie wirklich viel Geld, weswegen die Heimkino-Upgrades doch eher schleppend Einzug hielten. Letzendlich hatte ich mir dann einen Denon-Receiver AVR-3802 gekauft und ein 7.1-B&W-Set der 600er Reihe (Serie 1), die mich beide noch immer begleiten. Neben Tevion DVD-Spielern konnte ich auch einen Amisos DVD-N996 mein Eigen nennen.Berührung mit einem ersten eigenen Beamer hatte ich als an unserer Uni die alten Röhren-Beamer aussortiert wurden und ich "für lau" an einen alten BARCO kam. Daran hatte ich viel Bastelspaß, wenn auch nur kurz, da er mir dann relativ schnell kaputt gegangen ist. Aufgrund der schieren Abmaße und des fehlenden Zooms wäre es aber ohnehin schwer gewesen für das Gerät in der Dachwohnung einen geeigneten Platz zu finden. Einen kleinen Eindruck meines damaligen Wohnzimmerkinos können Sie hier erhalten
Einen kleinen Eindruck meines damaligen Wohnzimmerkinos erhalten Sie HIER
Ein neuer Anfang:
Die große Änderung kam durch den Umzug in eine eigene Wohnung nach dem Ende meines Studiums. Hier war dann auch endlich Platz für ein großes Bild mit Leinwand und Beamer. Letzendlich habe ich mich nach langem, langem Studium der Eckdaten und Bild-Vergleichen von diversen Geräten für einen Mitsubishi HC5000 entschieden. Das war für mich der erste LCD-Beamer, den ich auch bereit war zu kaufen. Wobei schon ab dem Sanyo PLV-Z4 ein deutlicher Aufwärtstrend in der Qualität der LCDs zu sehen war. DLPs kommen für mich leider nicht in Frage, da ich extrem RBE-empfindlich bin und mir 3-Chip DLP-Geräte deutlich zu teuer sind.
Wie schon erwähnt begleiten mich der Denon und die B&Ws -jetzt in einer 6.1-Konfiguration- noch immer. Hier sehe ich noch keinen Handlungsbedarf. Zur Zeit schaue ich ausschliesslich DVD auf der großen Leinwand über einen Oppo DV-981HD. HDTV hat durch den neuerlichen Ausstieg von Pro7 und Sat1 deutlich an Reiz verloren, weswegen ich meine Kaufabsichten für einen HDTV-Receiver verworfen habe. Wenn es demnächst auch überzeugende Blu-ray Player geben wird und die Software günstiger werde ich aber auch in dieser Hinsicht aufrüsten. Spätestens dann wird auch ein neuer Audio-Receiver für die neuen Audio-Formate sowie wegen der HDMI-Switch-Möglichkeit angeschafft.
Neueste Errungenschaften sind ein Reckhorn A-401 und ein SIT I-Beam VT-200, die das Sofa in eine Massagebank verwandeln.
Die Baugeschichte hierzu finden Sie unter:
www.mymovievote.de/wbb/thread.php?threadid=8693
Zu sehen war mein Heimkino übrigens auch in der
audiovision 11/2007 Ausgabe.