ShowPalast HomeCinema

ShowPalast HomeCinema

von Ebi

Budget: ca. 5.600,- EUR

Heimkino weiterempfehlen

Ausstattung

Produktgruppe
Marke / Modell
LCD-Projektoren (16:9) HITACHI ILLUMINA PJ-TX100 (16:9 LCD-Projektor; 1.280x720 Bildpunkte)
Rahmenleinwände (16:9) Eigenbau: ca. 290cm x ca. 160cm (16:9); Wandfläche mit spezieller Farbe
AV-Receiver Pioneer VSX-D810S
Blu-ray Player SONY BDP-S350
DVD-Player Tevion DVD-Player 8000
HTPCs Notebook
Sat-Receiver Dbox2
Front-/Standlautsprecher JBL Control 1G, 2x
Center-Lautsprecher Magnat C210
Surroundlautsprecher YAMAHA YST-SF50, 2x
Back-Center-Lautsprecher JBL Control 1G
Subwoofer JBL Sub 140/230
Heimkino-Ausstattung Verstärker und Boxen für Kino-Gong etc.
© Alle gezeigten/abgebildeten Produkte, Marken, Logos und Bezeichnungen sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.
Ausführlicher Besuchsbericht zum "Showpalast Cinema"
Einen ausführlichen Bericht zum "Showpalast Cinema" finden Sie unter dem Button "Weitere Infos" in der Ausgabe 3/2010 des Heimkinomagazins audiovision.

Hier ein paar Details zu meinem Heimkino
Ein eigenes kleines Heimkino war schon immer mein Traum. Filme, DVDs, Kino sind mein Hobby und so war die Idee zum Heimkinobau schnell geboren. Konkret wurde es dann nach dem Kauf unseres Hauses im Mai 2007. Da der Keller noch komplett im Rohbauzustand war, konnte ich hier gleich richtig von Grund auf beginnen. Ein für die Zwecke geeigneter Kellerraum war auch schnell gefunden. Der Baubeginn des Kinos war nach Fertigstellung des restlichen Kellers im September 2008.

Innengestaltung und Akustik
Der Raum wurde mit Zementputz und Estrich versehen. Im hinteren Teil wurde durch ein Holzgerüst und Holzplatten ein Technikraum abgetrennt. Vor dem Technikraum wurde ein Podest zur Erhöhung der hinteren Sitzreihe geschaffen. Wir haben günstig aus einem alten Kino urgemütliche und sehr bequeme original Kinositze bekommen und so konnten wir insgesamt 8 Sitze (2x 4) unterbringen. Die Decke wurde mit Styropor-Platten beklebt, welche vorher einen schwarzen Anstrich bekommen haben. Dies nicht nur zur Dämmung, sondern auch von der Optik sehr gut zu einem Kino passend. Komplett am oberen Rand rund um habe ich aus Holz einen Tunnel gebaut. Einmal für Beleuchtung, aber auch um Kabel verlegen zu können und vorhandene Rohre zu verdecken.

Alles wurde anschliessend mit schwarzem Molton-Bühnenstoff versehen. Die Projektionsfläche wurde zur Kontrastverschärfung auch durch mit schwarzem Molton-Bühnenstoff versehenen Holzkonstruktionen eingerahmt. Der untere Teil dient hier ebenfalls für Effektbeleuchtung, sowie für den Center Lautsprecher.

Für den Bodenbelag wurde ein dicker schwarzer Teppich verwendet. Auch die Wand des Technikraumes wurde mit dem Teppich verkleidet. Die restlichen Wände wurden „nur“ gestichen, da es sonst zu große Klangverluste gegeben hätte. Hörproben von mir und ein paar Bekannten haben diese Aussage bestätigt. Einzig ein paar gerahmte Kinoplakate und Schilder dienen als Wandverkleidung. Letztlich wird die Leinwand rechts und links noch von schwarzen Vorhängen eingerahmt, welche die Eingänge auf beiden Seiten verdecken und eine wunderbare Kinooptik erzeugen.

Beleuchtung
Der Raum wird durch insgesamt 10 GU10-Spots mit je 20 Watt, welche in oberen Holzverkleidungen rund um untergebracht sind, erstrahlt. Die 2,90mx1,60m große Projektionsfläche wird mit LEDFarbwechsler-Lampen von unten in Szene gesetzt. Eine weitere Beleuchtung wurde in Form einer Stufenbeleuchtung rund um das Podest der hinteren Sitzreihe geschaffen. Weiterhin zieren an den Eingängen vorne und hinten beleuchtete Notausgang-Schilder den Raum. Die komplette Beleuchtung kann getrennt per Fernbedienung (auch dimmbar) geschaltet werden.

Technik
Die gesamte Technik ist im Technikraum untergebracht, der vom hinteren Raum begehbar ist. Eine verglaste Öffnung in der Wand des Technikraumes dient für die Projektion des Beamers. Obwohl die heutigen Beamer recht leise sind, kommt durch den abgetrennten Technikraum mit dem „Loch“ in der Wand erst richtiges Kinofeeling auf. Im Technikraum sind neben den eigentlichen Kino-Geräten (Verstärker, Beamer, DVD-Player, etc.) auch die komplette Haustechnik mit Telefon, DSL, Netzwerk, Sat-TV untergebracht. Dafür dient ein alter 19“ Serverschrank hervorragend. Die Möglichkeit zum Fernsehen über eine SAT-Anlage ist somit ebenfalls integriert.

Neben den AV-Komponenten für das Kino wurden auf der Rückseite in einer Öffnung zum Technikraum unten weitere Boxen untergebracht. Diese sind mit einem Hifi-Verstärker und MP3-Player, bzw. CD-Player verbunden. Damit kann ein origineller Kino-Gong vor Filmbeginn realisiert werden. Dies, auch während bspw. der Vorfilm, bzw. Kinowerbung läuft.

Die Projektionsfläche ist im Moment „noch“ keine Leinwand. Alle bisherigen Tests haben ergeben, dass die Wand vollkommen ausreicht. Diese wurde mit einer speziellen Farbe versehen und dient somit als Leinwand. Alle die bis jetzt einen Film sahen, wollten nicht glauben, dass dies keine richtige Leinwand ist. Allerdings habe ich mir die Möglichkeit offengehalten, eine selbstbau Rahmenleinwand einzubauen. Dies werde ich allerdings erst mit der Umstellung auf Full-HD machen, da es sich hier dann richtig lohnt. Diese Umstellung ist aber noch nicht genau terminiert.

Das Bild wird von einem Hitachi PJ-TX100 an die Wand geworfen. Zur Qualität des Projektors braucht man nicht viel schreiben. Wenn auch mittlerweile etwas älter, liefert er ein tolles Bild.

UPDATE (23.11.2009):
Der erste Schritt in Richtung HD ist genommen. Durch einen Sony Blu-ray Player, der über HDMI-DVI am Beamer angeschlossen ist, kann man nun entsprechende Blu-ray Discs in 720p und somit HD wiedergeben. Der Unterschied ist schon groß, wenn auch noch kein FullHD.

Eine Nostalgie Popkorn-Maschine darf zur Abrundung natürlich nicht fehlen. Diese wurde allerdings im Raum hinter dem Kino, welcher als Bar eingerichtet ist untergebracht.

Bauzeit: September 2008 bis Januar 2009 + kleine Erweiterungen im Jahr 2009

Fazit: Echtes Kinofeeling und toller Hörgenuß mit relativ kleinem Budget. Aber warum noch viel schreiben … Bilder sagen ja mehr als Worte.

Weitere Planung: Wie oben bereits erwähnt eine Erweiterung auf Full-HD. Mit neuem entsprechenden Beamer (aktuelles Ziel: Sanyo PLV-Z700), sowie einer passgenauen Rahmenleinwand. Alles evtl. nächstes Jahr. Die Erweiterung ist dann relativ einfach umzusetzen, da nur die entsprechenden Geräte getauscht werden und lediglich die Rahmenleinwand gebaut werden muss.
Je nachdem, wie die Entwicklung bzgl. 3D weitergeht, kommt dann vielleicht auch gleich ein 3D
Beamer mit entsprechendem Blu-ray-Player zum Einsatz.

Weitere Infos zu meinem Kino findet Ihr auch unter www.showpalast.com
Weitere Infos Heimkino weiterempfehlen Mein Heimkino präsentieren

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