CHEZ LEIFE Cinema

CHEZ LEIFE Cinema

von Leif

Budget: ca. 3.400,- EUR

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Ausstattung

Produktgruppe
Marke / Modell
DLP-Projektoren (16:9) Optoma HD720X (16:9 DLP-Projektor,1280 x 720 Bildpunkte, HDready)
Rahmenleinwände (16:9) 214cm x 120cm Eigenbau – 10mm MDF-Platte, Filzumrandung
Heimkinosysteme THOMSON DPL 300HT (5.1)
Blu-ray Player SONY PLAYSTATION 3 (als Blu-ray Player und Spielkonsole)
DVB-T-Receiver Geniatech MoniDtv 1200DT
LCD-Monitore (16:9) SAMSUNG Syncmaster P2450H (24" Full-HD als Kontrollbildschirm)
Kopfhörer Sennheiser HD 212 Pro
© Alle gezeigten/abgebildeten Produkte, Marken, Logos und Bezeichnungen sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.
Hier noch die Vor- und Entstehungsgeschichte meines "CHEZ LEIFE Cinema":
Angesteckt mit dem Heimkinovirus wurde ich durch einen guten Bekannten, welcher sich einen 52" LCD Bildschirm gekauft und mit mir zusammen eingeweiht hat. Dies war mein erster HD Kontakt und ich konnte kaum glauben, dass man Film und Fernsehen in so einer Qualität nach Hause ins Wohnzimmer holen kann. Filme über mein "normales" Röhrengerät zu schauen machte mir nach dem ersten HD-Kontakt überhaupt keinen Spaß mehr.

Kurze Zeit später kaufte ich mir also einen 50" Plasma-TV der Firma Samsung und eine Playstation3. Ein AV-Verstärker der Firma Thomson war bereits vorhanden. Ein paar Monate hatte ich großen Spaß an meinem neuen Spielzeug. Leider schlich sich die Gewohnheit ein, da auf diesen Komponenten auch das normale Fernsehen gesehen wurde. Man gewöhnte sich recht schnell an die 50".

Ich wollte es wieder etwas größer und machte mich in der neu bezogenen Wohnung an den Aufbau eines Heimkinos. Auf 2 Etagen und knapp 130qm mehr Platz als nötig, aber leider auch Dachschrägen wohin das Auge schaut. Für ein Heimkino ist hier eigentlich nur der ca. 11qm große Abschnitt eines Zimmers in der unteren Etage brauchbar. Ein Kompromisskino. Ich wollte mich als Anfänger und frisch nach dem Umzug auch nicht völlig finanziell verausgaben und die Möbelhäuser heutzutage bieten alle das Gleiche zu unterschiedlichen Preisen an. Viele meiner Heimkino-Möbelstücke habe ich daher auf Auktionsplattformen erworben.

Das Leinwandpodest / Sideboard war eigentlich mal ein Ikea Hängeschrank. Diesen habe ich mit einem gebastelten Podest über Teppichniveau gebracht (damit sich die Türen auch im nichthängenden Zustand öffnen lassen), vom Glaser Milchglasplatten zuschneiden lassen (damit die Oberseite nicht so sehr nach Schrank sondern etwas edler aussieht) und auf der Oberseite Stuckleisten mit Aussparungen für die Frontlautsprecher befestigt sowie schwarz lackiert. Diese Stuckleisten dienen auch dazu einen Abschluss zur Wand zu erreichen, da das Sideboard weit von der Wand absteht um den extrem tiefen Receiver darin unterbringen zu können. Dazu habe ich Teile der Rückwand des Sideboards ausgesägt. Der Receiver steht rückseitig also über bzw. schaut auf der Rückseite des Boards hinaus, was ich mit den Stuckleisten kaschiert habe.

Die Leinwand ist Marke Eigenbau. 10mm MDF Platte, matte Dispersionsfarbe und Filz.

Das Sitzmöbel ist ein 3m langes und 1,5m tiefes Megasofa.

Den Tisch habe ich kostenlos von einem Freund bekommen, welcher zu diesem Zeitpunkt sein Wohnzimmer renovierte.

Um den Beamer nicht anmachen zu müssen nur um Musik hören zu können habe ich mir einen gebrauchten 24" Syncmaster TFT gekauft und per schwenkbarer Wandhalterung an die Wand gebracht. Eignet sich hervorragend für Musikprogramme wie Vidzone oder normale Audio-CDs.

Die DVD-Regale sind aus einer Internetauktion. Ich habe relativ lange nach Regalen suchen müssen, welche farblich und auch von den Abmessungen her in den Raum (bzw. exakt hinter den gemauerten Pfosten) passen.

Den Kontrast im Kino habe ich dadurch verbessert, dass ich Styropor Deckenplatten schwarz anstrich und mit Acryl an die Wand gebracht habe. Reiner Zufall, dass ich diese günstigen Styroporplatten verwendet habe. Eigentlich hatte ich vor die Wand im Kino mit Laminat zu verkleiden. Im Baumarkt bin ich dann aber an diesen Styroporplatten vorbeigelaufen und habe mir gedacht :"Probier's halt aus.".
Laminat hätte mich ca. 350,- EUR gekostet. Die Styroporplatten 8,- EUR.

Das kleine Beamerpodest ist Marke Eigenbau, was man, wie ich zugeben muss, auch sehen kann. Da werde ich mir noch etwas Schöneres einfallen lassen. Momentan besteht das Podest aus einem mit einen Winkel an die Wand geschraubten Holzbrett.

Die Deckenleuchte war zum Aktionspreis von 2,- EUR zu haben. Sie wird später gegen etwas Aufwändigeres gewechselt. Ich hätte gerne eine RGB-Lampe oder Halogenstrahler.

Die Kabel verlaufen durch in Wandfarbe lackierte Aufputzkabelkanäle.

Momentan wird der Heimkinobereich durch Fadenvorhänge optisch vom Arbeitszimmer der Lebensgefährtin abgegrenz. Hier werde ich jedoch noch für eine extremere Abgrenzung sorgen. Evtl. blickdichte Vorhänge oder Trockenbau. Werde es der Reihe nach ausprobieren. Die Fadenvorhänge gefallen mir sehr gut. Allerdings finde ich es spannender, wenn man zum Betreten des Kinobereiches einen Vorhang oder eine Tür öffnen müsste.

Durch ein paar Accessoires wie Aufsteller, Lichtschläuche, LED-Eingangsschild etc. habe ich die Kinoatmosphäre noch etwas verstärkt. Für den typischen Kinogeruch sorgt eine Popcornmaschine.

Ich habe mit überschaubarem finanziellen Aufwand meine gemütliche Kinoecke realisiert. Die kostspieligsten Anschaffungen darin waren definitiv der Beamer und das Megasofa. Auch hier hätte man viel günstiger wegkommen können. Erst vor einer Woche habe ich eine neuwertige Echtledergarnitur für nur 2,- EUR aus einem Nachlass für mein PC-Zimmer erstanden. Wenn man Geduld bei der Suche hat wird man irgendwann durch hochwertige Schnäppchen belohnt. Da Heimkino sowie PC Zimmer ein Hobby sind steht man ja eigentlich nie unter Zeitdruck. Es lohnt sich also nichts zu überstürzen.

Weitere geplante und noch nicht erwähnte Änderungen wären:
- aktuellerer AV-Receiver
- bessere Boxen
- Selbstbauleinwandmaskierung auf Kinoformat
- Umzug in ein Eigenheim und ein waschechtes Kellerkino aufbauen. :)
-> Für mich persönlich die Königsklasse.

Für Ihre Geduld muss ich meiner Lebensgefährtin danken. Das Heimkino war noch vor Fertigstellung "wichtigerer" Zimmer einsatzbereit. Während hier noch Umzugskartons rumstanden war ich schon bei der Umsetzung des Heimkinotraumes.
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