Chill out Cinema - inkl. Heimkino-Videoclip

Chill out Cinema - inkl. Heimkino-Videoclip

von Claus

Budget: ca. 14.500,- EUR

Heimkino weiterempfehlen

Panorama-Bilder

Ausstattung

Produktgruppe
Marke / Modell
DILA-Projektoren (16:9) JVC DLA-HD350W (16:9 - Full HD DILA-Projektor; 1.920x1.080 Bildpunkte)
Rahmenleinwände (16:9) 2,70m x 1,52m 16:9 Rahmenleinwand - Maskierbar auf 2,35:1 (Eigenbau)
AV-Receiver NAD T 765HD
Blu-ray Player Oppo BDP-93EU
HDTV-Receiver TechniSat DIGIT HD8+
Front-/Standlautsprecher Teufel M800 FCR THX Ultra2, 2x
Center-Lautsprecher Teufel M800 FCR THX Ultra2
Surroundlautsprecher Teufel M800 D THX Ultra2, 2x
Back-Center-Lautsprecher Teufel M700 D THX Ultra2, 2x
Subwoofer Velodyne SPL 1200 Ultra
Ausstattender Fachhändler GROBI.TV
© Alle gezeigten/abgebildeten Produkte, Marken, Logos und Bezeichnungen sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.
HIER gehts zum GROBI Heimkino-Videoclip des "Chill-out Cinemas"


Der Beginn einer Leidenschaft - Die Entstehungsgeschichte meines „Chill out Cinemas“
Zum eingefleischten Heimkinofan wurde ich Anfang der 90er- Jahre, als ich mit dem Medium Laser Disk in Verbindung kam. Damals lediglich mit einem ausrangierten TV-Gerät der Eltern und einem Stereoverstärker bestückt, erweiterte ein Surrounddekoder von Yamaha sowie ein LD-Player nebst adäquater Lautsprechererweiterung das bestehende Equipment. Der erste Schritt in Richtung Heimkino war getan. Über Jahre hinweg wuchs die Filmleidenschaft, und aus der Laser-Disk-Collection wurde eine stattliche DVD-Sammlung.

Der Weg zum großen Bild
Ende der 90er- Jahre fand ich in einem Elektronikfachmarkt das Buch "Projektor Spezial" von Peter Finzel. Diese Lektüre ermutigte bzw. erleichterte mir den Einstieg in die Großbildprojektion zu wagen. "Früher oder später passiert es einfach: Der Fernsehschirm wird zu klein. Höchste Zeit für einen Projektor. Doch welchen nehmen? Liefern Röhrenprojektoren wirklich die besten Bildqualitäten? Sind preiswerte LCD-Geräte eine echte Alternative? Oder ist DLP die lohnenswerte Alternative? Die Antworten dazu finden Sie im Buch Projektor Spezial..." (Auszug aus Projektor Spezial, Peter Finzel).

Und "Der Weg zum großen Bild" führte über viele Entwicklungsschritte zum heutigen "Chill-out Cinema".


Hier ein Interview mit Patrick Schappert von GROBI - die Grossbildspezialisten

GROBI: Hallo und herzlich willkomen bei unserem heutigen Heimkinokunden Claus. Ja, Ihr werdet Euch wundern, wir befinden uns hier mitten im Stroh, da wo ich als kleiner Junge immer meinen Urlaub gemachte habe - nämlich Ferien auf dem Bauernhof. Und da Ihr wißt, daß wir eigentlich über Heimkinos und mehr berichten ... Wir haben die Verbindung. Denn hier ist wirklich ein Heimkino gebaut worden. Hier mitten in dieser Scheune wurde ein fantastisches Heimkino gebaut, was ich Euch in den obigen Bilder vorstellen möchte. Und damit Ihr mal einen Einblick bekommt, wie das ganze hier vorher aussah, findet Ihr am Ende der heimkinogalerie noch ein paar Bauphasenbilder. Der Bauhaer und Besitzer des Heimkinos heißt Claus und Claus werde ich Euch jetzt mal vorstellen. Ja Claus, herzlichen Dank für Deine Einladung. Hat mich sehr gefreut. Hallo erst mal.

Claus: Schön, daß ihr da seid.

GROBI: Ja, das hat ja nun endlich geklappt. Und ich hatte ja schon gezeigt, wir sind ziemlich beeindruckt von der ganzen Umgebung. Von der Location - wie man so schön neudeutsch sagt - hier wo du das ganze gebaut hast. Erzähl doch mal, wie fing das Ganze an? Wann fing es ungefähr an?

Claus: Also, es fing jetzt vor ungefähr zwei Jahren an, daß wir uns überlegt haben, ein Kino entweder im Wohnzimmer zu installieren oder vielleicht dann doch in anderen Räumlichkeiten. Unser Wohnzimmer ist relativ klein - und dann mit der vielen Technik, da war meine Frau nicht so begeistert. Da hatten wir uns überlegt, wo können wir ein Kino – jetzt in der Größe – dann installieren. Und wir hatten die Möglichkeit, auf einen Scheunenboden zurückgreifen zu können und haben jetzt eine "Raum-In-Raum-Konstruktion" geschaffen. Also mit schweren Holzbalken im Trockenbau-System, Dämmung und Rigipsplatten ist dieser Kinoraum hier entstanden.

GROBI: Ja, über die Details reden wir mal im Laufe des Interviews. Der Raum selber hat welche Abmessungen bzw. Formate?

Claus: Innen bleibt jetzt eine Raumgröße von 3 Meter Breite und 5,50 Meter Länge übrig. Decken schätze ich mal ungefähr bei so 2,50 bis 2,60 Meter, je nach dem, auf welchem Boden wir gerade stehen. Und das ist das, was im Endeffekt als Kinofläche zur Verfügung steht.

GROBI: Gut, das heißt, du hast dir ein "Raum-In-Raum-Konzept" vorgestellt. Wir haben also dicke, schwere Balken, die du hier verbaut hast. Dann hast du das ganze vom Boden her getrennt. Warum eigentlich? Wegen der Wärme unter anderem, wegen der Akustik oder was war der Grund?

Claus: Ja, es war das Problem gegeben, daß der Boden auf dem wir jetzt sind, nicht hundert prozentig eben war. Und wir auch nochmal eine Stufe mit einbauen wollten. Von der Wärmedämmung her war es auch ein Aspekt und so sind wir eigentlich jetzt auf einem Balkensystem, einem sehr massiven Balkensystem mit einer 25er starken OSB-Platte als Belag und konnten so dann auch nicht nur von der Akustik her, sondern auch von Wärmedämmung her optimieren. Jetzt haben so wirklich auch einen planen und ebenen Boden bekommen.

GROBI: Das heißt, du hast in dem Boden auch Glaswolle verbaut, denke ich mal?

Claus: Der ist bis zum Rand gefüllt mit Glaswolle, ganz genau.

GROBI: Alles klar. Gut. Die Seitenwände hast Du dann entsprechend auch mehrschichtig aufgebaut?

Claus: Die ist auch mehrschichtig aufgebaut. Von außen ist wieder eine OSB-Platte, die konnte man ja grade draußen sehr gut sehen angebracht. Und das Wandinnen-Leben ist auch mit einer Dämmung ausgefüllt. Von innen sitzen Rigips-Platten, die entsprechend verschraubt, verspachtelt und tapeziert sind usw. Es ist doch im Laufe der Zeit ein sehr sehr massives Gebilde geworden und hat jetzt den Vorteil, daß auch wenn man hier mal lauter hört, nichts anfängt zu schwingen. Das war ein ganz wichtiger Punkt dabei.

GROBI: Das ist auch ein gutes Stichwort. Wir schauen uns mal deine Decke an, denn da hast du dir auch was Besonderes einfallen lassen. Claus, das ist jetzt also so eins dieser Elemente, die du in der Decke verbaut hast. Du hast keine Gipskarton-Elemente verwendet. Was ist jetzt der Grund dafür?

Claus: Man lernt ja immer dazu. Und ich mußte auch dazu lernen.

GROBI: Ich muß dazu sagen, Claus hat jetzt eigentlich schon das zweite Heimkino gebaut. Hier sind sogar Elemente von seinem ersten Heimkino mit verbaut. Aber das gucken wir uns wahrscheinlich auch gleich noch mal an. Ist doch richtig? Das ist jetzt Dein zweites Heimkino?

Claus: Ja, das ist jetzt das zweite Heimkino.

GROBI: Andere Leute haben gerade die zweite Küche angeschafft, er hat jetzt schon das zweite Heimkino. Und da hast du so einiges draus gelernt und Erfahrung gesammelt.

Claus: Da hab ich draus gelernt, daß man bei den Decken-Systemen darauf achten muß, was man verbaut. Das hier ist jetzt ein System, das, wie ich glaube, auch direkt aus dem Kino-Sektor kommt. Das ist eine sehr sehr leichte Platte. Sie hat ein etwas kleineres Rastermaß und ist von oben schon fertig mit einem Vlies bezogen. Der Vorteil ist, mit einem passenden Rahmensystem, was dazu gehört, macht sie keine Eigenschwingung, keine Eigenresonanzen. Das war das Problem, was ich bei meiner ersten Decke mal hatte. Quasi jeder Subwoofer oder jeder Tiefbass im Endeffekt auch die Decke zum Vibrieren angeregt hat. Und das ist jetzt hierbei nicht mehr. Sie ist also wirklich absolut „schalltot/geräuschtot“. Es funktioniert sehr sehr gut mit dem Ding.

GROBI: Also es klappert und scheppert nichts mehr?

Claus: Da klappert und scheppert nichts mehr, nein.

GROBI: Wunderbar. Ist sonst noch oberhalb der Decke irgendwas? Du hast ja eine richtig massive Decke nochmal drüber gebaut. Auch wieder aus Holz oder aus MDF?

Claus: Richtig. Ist auch sehr sehr schwer im Gebälk. Es ist auch wieder eine Deckenkonstruktion mit schweren Trägern gesetzt worden. Und von oben ist sie wieder beschichtet, bzw. mit Holzplatten versehen. Also auch komplett begehbar. In der Decke ist eine ungefähr 20 cm Dämmung, darunter ist ein Rieselvlies, der darunter getackert wurde. Und da ist dann erst dieses Deckensystem. Der Vorteil ist, der Schall kann durch die Elemente durch und auch in die Dämmung, die sich darunter befindet und man merkt, daß der Schall auch so geschluckt wird, so wie ich mir das eigentlich auch gewünscht hatte.

GROBI: Kann ich also nur bestätigen. Hört sich sehr gut an hier. Dann würde ich sagen, schauen wir uns mal das nächste Objekt Deines Heimkinos an. Das wäre die Leinwand.

Claus: Gut, gehen wir mal nach vorne.

GROBI: Jetzt ist Dein Heimkino 5m tief. Die Sitze sind ungefähr so bei 4 bis 4,5 m vom Abstand her und Du hast dich dann für welche Leinwand-Breite entschieden, bei insgesamt 3m, die du ja zur Verfügung hast?

Claus: Bei 3m Raumbreite blieb nur noch irgendwo 2,70 m Bildbreite übrig. Und wenn man das sieht, ist da eigentlich schon fast die komplett Raumbreite ausgenutzt.

GROBI: Hier ist eine Rahmenleinwand im Einsatz und da hast du dir auch wieder eine Maskierung einfallen lassen. Eine solche Maskierung, wie sie sich jeder selbst bauen kann. Nebenbei gibt´s die auch schon fertig zu kaufen, für den, der sich das nicht zutraut. Aber hier haben wir jetzt die dritte interessante Variante einer maskierbaren Leinwand. Welche Komponenten hast Du wie verbaut und was hast Du verwendet?

Claus: Also, ich habe auf Komponenten zurück gegriffen, die man in jedem Baumarkt kaufen kann. Das ist einfach eine Walze, wie man sie von Rolläden-Kästen oder Rollos kennt. Und dort ist so ein Rollomotor integriert, den man leicht über zwei Potentiometer einstellen kann, so daß man relativ einfach die Endanschläge für Leinwand-Maskierung ganz zugefahren oder Leinwand-Maskierung ganz aufgefahren einstellen kann.

GROBI: Und dann hast du in diesem Fall kein Brett als Maskierung verwendet, sondern einen Stoff, mit einem Flacheisen, das du dann entsprechend in den Stoff eingearbeitet hast, so daß du eine schöne saubere, gerade Linie nachher hast.

Claus: Das ist richtig.

GROBI: Okay. Gut. Und von unten ziehst du dann was hoch? Da hast du wiederum ein Brett - in diesem Fall hier vorne.

Claus: Ja, da hatte ich erst einen Stab oder Metallstab. Und es hat sich einfach gezeigt, daß sich der Stab mit der Zeit durchbiegt. Das ist natürlich kein wünschenswerter Effekt. Ein Brett ist da denke ich das deutlich sinnvollere. Wichtig ist dabei, auch das war so ein Punkt, wo man Lehrgeld bezahlen mußte, das Brett auch wirklich in der Senkrechten zu führen, damit es nicht kippen kann. Denn würde das Brett kippen, biegt es sich auch wieder durch.

GROBI: Ja, die vielen kleinen Details. Gut. Wie steuerst du die ganze Geschichte? Wenn du jetzt also den Film gucken möchtest, wie machst du das Ganze?

Claus: Ich starte den Film und sehe dann ja, in welchem entsprechenden Format dieser läuft. Dann habe ich die Möglichkeit, über zwei Taster, zwei Schalter, entsprechend die Maskierung zuzufahren. Macht man ja eigentlich immer nur einmal vorm Film.

GROBI: Du hast aber keine Werte fest abgespeichert, richtig?

Claus: Das ist richtig.

GROBI: Weil du sagst, hier sind die Filme teilweise doch etwas verschieden in den Formaten – 2,35 heißen sie zwar offiziell, aber bei manchen ist es ein Tick mehr oder ein Tick weniger und so kannst du es perfekt auf den Punkt entsprechend einstellen.

Claus: Man kann die Maskierung millimetergenau anhalten und hat da wirklich die Möglichkeit, das Ganze sauber einzurahmen.

GROBI: Wunderbar. Klasse. Dann schauen wir uns mal den nächsten Punkt hier in deinem tollen Heimkino an. Die Lautsprecher, da hast du dir auch einige Gedanken gemacht, wo du diese am besten verbaust. Du hast dich nicht für die Decke entschieden, sondern du hast dir überlegt, das Ganze direkt unterhalb der Leinwand zu verbauen. Und wie ich mich recht erinnere, haben wir ja auf den Fotos gesehen, sind noch Komponenten aus dem ersten Heimkino mit dabei gewesen.

Claus: Ja, es sind auch noch Komponenten aus dem ersten Heimkino, richtig. Die konnte ich auch verwenden. Das war ganz gut. Man mußte hier und dort noch mal ein bisschen was ändern. Da kam ein Brett noch dazu oder andere Maße. Und so konnte ich eigentlich mein Lautsprecher-System wieder in so eine Bühne integrieren, um sie einfach unsichtbar zu halten. Das war der Entschluß eben, mich für eine Bühne zu entscheiden.

GROBI: Und die ganze Technik selber sehen wir gleich. Diese hast du ja auch noch komplett versteckt, weil vorne nichts ablenken sollte. Du willst einfach nur das Filmerlebnis haben und sonst keine Lämpchen, nichts der gleichen hier sehen, wenn du dir einem Film anschaust.

Claus: Richtig.

GROBI: Den Subwoofer hast du allerdings dann vor kurzem nochmal gegen ein neues Modell von Velodyne ausgetauscht. Dafür hastest du glaube ich bei uns einen Hörtest gemacht?

Claus: Richtig. Für mich war es wichtig, einen Subwoofer zu finden, der klein genug ist, um in die Bühne zu passen und andererseits wirklich klanglich überhaupt keine Einbußen oder Kompromisse machen muß. Und dann ist es ein Velodyne Subwoofer geworden, der SPL-1200 Ultra. Und da muß ich wirklich sagen, der macht richtig Freude.

GROBI: Der hat dann auch wirklich noch die letzten kleinen Teile zum Scheppern gebracht, die du dann nochmal nachbessern mußtest.

Claus: Die Decke blieb ruhig, aber man merkt schon ...

GROBI: ... die Metallteile haben sich noch ein bisschen bewegt.

Claus: Genau.

GROBI: Okay. Also, dann hast du noch ein bisschen nachgebessert und seitdem ist hier absolut mucksmäuschen still. Das heißt perfekter Klang. Schaun wir uns mal an, wo der Subwoofer versteckt ist. Dann zeig doch mal den SPL-1200, den du hier verbaut hast. Wie sieht das Ganze aus? Das ist also mit Klappen hier versehen, so daß du gut ran kommst. Ist das wiederum ein spezieller Stoff?

Claus: Das ist ein akustisch transparenter Stoff. Genau auf den Rahmen aufgezogen und ist im Endeffekt der Sichtschutz oder die Blende für den Subwoofer.

GROBI: So schön können zweieinhalb tausend Watt aussehen. Und zwar digitale Endstufe - zweieinhalb tausend Watt, eine Einmeßelektronik ist drin. Das Einmeßverfahren hat dir nochmal von der Raumakustik her einiges gebracht, so daß du also wirklich einen knackigen, satten Bass hast?

Claus: Also man hat es sofort gemerkt. Das Schöne bei dem Subwoofer ist, daß dieses Einmeßsystem sehr leicht zu bedienen ist. Also ich mußte nicht lange irgendwo rumstellen, in Menüs irgendwas suchen, sondern man startet das Einmeßsystem, es durchläuft einige Bassweeps und stellt sich selbständig ein. Und nach 20 bis 30 Sekunden ist die Sache dann auch schon fertig.

GROBI: Vorher hattest du einen SMS1 mit separatem Einmeßsystem, was für einen bereits vorhandenen Subwoofer genutzt werden kann. Da kamst du auch schon mit einem guten Ergebnis raus, aber irgendwo war der Bass, der bis Dato vorhanden war, dann doch nicht ganz so optimal. Und das war dann auch der Grund, warum du dich für den Velodyne entschieden hat. Wunderbar. Die ganze Technik ist ja auch von hinten nochmals begehbar. Du kommst also von allen Seiten an die Technik ran. Vorne sieht´s optisch perfekt aus, aber trotzdem hast du von hinten das Ganze noch praktisch nutzbar um an die Technik ranzukommen.

Claus: Ja. Die Leinwand ist komplett von hinten begehbar. Und von dort aus kommt man natürlich auch an die ganze Technik.

GROBI: Wichtiges Detail, denk ich mal. Wunderbar. Tja, dann schauen wir uns mal weitere Details an, Claus. Das mit dem Licht hast du auch ziemlich gut gelöst. Du arbeitest einmal mit Oberlichtern und einmal hast du die Halogenspots. Das ist richtig soweit?

Claus: Das ist richtig.

GROBI: Und diese Oberlichter kannst du separat einschalten, bzw. kannst du diese während eines Films eigentlich anlassen. D. h. du machst die Halogenleuchten aus und hast trotzdem noch einen einigermaßen guten Kontrast auf der Leinwand - hast immer noch ein bisschen Licht. Man muß ja nicht immer komplett im Dunkeln sitzen. Je nachdem, was du hier guckst und hier machst.

Claus: Richtig. Also bei Sportsendungen, wie Fußball oder auch mal Fernsehen schauen, das ist ja auch möglich, kann man das Oberlicht anlassen. Das ist eine indirekte Beleuchtung und strahlt nur so ein bisschen die Decke an und macht eigentlich einen ganz guten Wohlfühlcharakter. Und außerdem braucht man ja nicht jeden Film oder Sendung in absoluter Dunkelheit anzuschauen.

GROBI: Dann kommen wir direkt zum Stichwort. Du sagtest gerade Fußball. Also, du hast jetzt hier die Geräten, die wir sehen, komplett hinter der Sitzposition verbaut und das ganze auch wieder ziemlich clever gelöst. Denn so kann man das Ganze von der anderen Seite aus natürlich entsprechend bedienen oder auch mal die Kabel problemlos wechseln usw. Das kennt ja jeder. Die Kabel sind meist zu kurz. Man zieht ein Gerät heraus und die Kabel rutschen raus. Ist ja alles sehr umständlich. Also, wie ich sehe, alles von der Praktikabilität her, sehr sehr durchdacht. Fangen wir am besten mal oben an. Hier oben hast du den Beamer. Das ist der JVC 350. Du bist ja ein großer Fan von allem, was mit D-ILA bzw. SXRD zu tun hat. Vorher hastest du ja einen Sony Projektor gehabt. Da war es SXRD Technologie. Jetzt haben wir einen D-ILA von JVC. Aber vom Grundprinzip gleiche Technik. Er hat nur ein bisschen mehr Power und mehr Licht, denke ich mal oder?

Claus: Er hat noch ein bisschen mehr Punch und macht einen etwas besseren Schwarzwert als der Sony. Es gibt zwar wieder modernere von JVC, aber ich bin von dem Gerät immer noch begeistert.

GROBI: Ich höre schon heraus, das Thema 3D läßt dich nicht ganz in Ruhe. Da bist du schon interessiert oder?

Claus: Ja schon, ich werde vielleicht in der nächsten Zeit irgendwo mal schauen - der nächste Schritt.

GROBI: Wir sehen uns wieder. Gut. Dann haben wir also ... Sollen wir mal aufmachen?

Claus: Gerne.

GROBI: Dann haben wir einen Mediaplayer. Hast du hier eine Lösung, wo du deine ganzen Daten auf einer Festplatte beispielsweise abgelegt hast?

Claus: Ganz genau. Das ist in dem Mediaplayer möglich. Entsprechende Urlaubsfotos, Videos usw. abzulegen um dann auch mal, wie man das so kennt, eine Dia-Show im Kino zu ermöglichen.

GROBI: Okay. Dann hast Du einen Satelliten-Anschluß hier. Da hast du dich für ein HD+-Gerät entschieden, welches von Technisat kommt, sehe ich hier. Und dann haben wir einen dicken, schönen Pioneer, den "51FD". Das waren nochmal richtig gute Blu-ray Player, was die Größe und Verarbeitung anbelangt.

Claus: Das ist immer noch ein super Gerät.

GROBI: Und was sehen wir noch hier? Manch einer wird sich noch erinnern: HD-DVD, eigentlich unser Favoriten-Format, hat sich leider nicht durchgesetzt. Na ja, mit dieser Niederlage mußten wir leben. Aber es ist immer noch ein fantastisches Gerät. Damit läßt Du sicherlich noch die eine oder andere normale DVD wiedergeben?

Claus: Ganz genau. Das ist der Grund, warum jetzt auch der Toshiba noch hier im Regal steht. Er macht einfach ein absolut klasse DVD-Bild. Und da kommen nur wenige Geräte noch ran.

GROBI: Ja, und dann hast du dir letztes Jahr einen NAD gegönnt? Da haben wir einige Hörtests bei uns gemacht, mit verschiedenen Verstärkern. Und schlußendlich habe ich mitbekommen, war der NAD für dich genau die richtige Lösung.

Claus: Zwei Punkte, die mich eigentlich zum NAD bewogen haben. Das war einmal, klar der superbe Klang, so ein bisschen hifidel, macht einfach richtig Spaß, er macht richtig Musik. Zum zweiten ist er einfach erweiterbar. NAD hat da ein System, in dem es ein eigenes Videoboard und Soundboard gibt. Die sind wechselbar oder erweiterbar. Kommt irgendwas neues an Ton- oder Videoformaten, läßt NAD nicht lange auf sich warten. Ich hab einfach den Vorteil damit, ich brauche keinen neuen Receiver, sondern brauch da einfach das entsprechende Board tauschen.

GROBI: Also wenn das mal in Deinem Job nicht so gut klappt, dann kannst Du gerne zu uns kommen. Es ist klasse, wie Du das schon wieder hier erzählst. Du bist schon wie ein guter Verkäufer. Genau das sind ja die Punkte für NAD in dem Fall. Die haben sogar angekündigt, daß sie in nächsten Zeit sogar diesen HDMI 1.4-Standard erfüllen wollen. D. h., somit wäre dieser Verstärker auch wiederum auch für 3D nutzbar und müßte nicht wieder zum alten Eisen gelegt werden - ich bin mal sehr gespannt. Ist auf jeden Fall eine absolut einzigartige Lösung, diese Modulbauweise. Gut. Bedienen tust Du das ganze mit einer entsprechenden Fernbedienung. Oder mit den Fernbedienungen zur Zeit.

Claus: Noch mit den Fernbedienungen.

GROBI: D. h. da ist demnächst was im Petto vielleicht.

Claus: Ja, mal schauen. Also momentan ist es noch so, klar, für jedes Gerät ist die eigene Fernbedienung da. Aber da gibt es natürlich auch Lösungen, die deutlich besser sind.

GROBI: Okay. Also es ist ja nie zu Ende. Man muß ja immer ein bisschen was zu tun haben.

Claus: Das war noch ein wichtiger Punkt für mich, die Geräte wirklich auch hinter einer Glasfront zu setzen. Einige Geräte haben Lüfter, wie auch der Blu-ray Player und da macht man einfach die Glastüren zu und hat wirklich keine Geräusche von den Lüftern oder so was mehr im eigentlichen Hörraum.

GROBI: Claus, das war ein ziemlich informativer Nachmittag hier bei dir und deinem tollen Kino. Ich war ziemlich beeindruckt, die Bilder sprechen ja für sich. Du hast ja weitgehend alles selber gemacht, in diesen zwei Jahren?

Claus: Ja, richtig. Also einen großen Teil. Wir hatten zwar einen Zimmermann, der noch geholfen hat, gerade bei den Balken. Aber es war schon viel Arbeit. Jedes Wochenende, wenn mich meine Frau gesucht hat, wußte sie, wo ich war nämlich hier im Kino und habe gewerkelt.

GROBI: Aber sie unterstützt das ganze schon oder?

Claus: Sie unterstützt das Ganze - je nach Film. Es darf natürlich kein Science-Fiction, kein Horror sein, aber so diese Schnulzen, da ist sie immer mit dabei.

GROBI: Okay. Sehr schön. Alles klar. Ja Claus, ich würde sagen, vielen Dank. Soweit haben wir erst mal alles gesehen. Und dann wollen wir dich mal beobachten, was du dir so in den nächsten Jahren noch alles einfallen läßt. Und ich hab dir da was mitgebracht. Das ist unsere kleine "Dog-Cam" von GROBI. Ich habe gesehen, daß du eine Menge Katzen hier auf dem Hof hast. Da kannst Du ja mal einer Katze so etwas ans Halsband schnallen. Denn das ist eine Videokamera. Da kannst du sie das nächste Mal bei der Mäusejagd beobachten. Gibt bestimmt ein paar interessante Impressionen, die Du dann demnächst auf der großen Leinwand sehen kannst. Claus, ich danke dir. Vielen Dank und es war ein schöner Nachmittag.

Claus: Schön, daß ihr da ward.

© by GROBI
Heimkino weiterempfehlen Mein Heimkino präsentieren

Heimkinos

Neuzugang

Jetzt Prämien sichern!

Heimkinos

Reportagen

  • Privates Heimkino

    Fair Trade

    von Stefan Schickedanz (video,6/16), Bilder: heimkinomarkt.de

    Heimkino-Reportage - Fair Trade
    Am liebsten plant Fairland seine Kinos von einem weißen Blatt aus. In diesem Kellerkino galt es, vorhandene Lautsprecher-Systeme und eine Sa [...] mehr
  • Privates Heimkino

    Spitze des Eisbergs

    von Stefan Schickedanz (video,11/16), Bilder: heimkinomarkt.de

    Heimkino-Reportage - Spitze des Eisbergs
    Was macht ein Kapitän an Land? Ganz einfach: Er tauscht Seefahrt gegen Sehvergnügen und lauscht Dolby Atmos, untermalt von einem 4K-Bild. Kl [...] mehr
  • HOLLYWOOD at home

    Die Terminatrix und der Trimmdichpfad

    von Cai Brockmann (heimkinomarkt.de)

    Heimkino-Reportage - Die Terminatrix und der Trimmdichpfad
    Gut ausgebaute Straßen schnüren in entspanntem Rhythmus über sanfte Wiesenhügel hinweg, durch malerisch breite Täler hindurch, an saftigen M [...] mehr

Videoclips

Heimkinos

ATLANTIS Cinema, von Thomas+Michi
Heimkino-Videoclip - ATLANTIS Cinema
Play

03:19

High Def, von Christoph
Heimkino-Videoclip - High Def
Play

02:29

Salino Kino, von Jost
Heimkino-Videoclip - Salino Kino
Play

05:05