Ralph's 12.5 Kino Lounge - Teil 2

Ralph's 12.5 Kino Lounge - Teil 2

von Ralph

Budget: ca. 30.000,- EUR

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Panorama-Bilder

Ausstattung

Produktgruppe
Marke / Modell
LCD-Projektoren (16:9) Panasonic PT-AT6000 (16:9 - Full-HD 3D LCD-Projektor; 1.920x1.080 Bildpunkte)
Rahmenleinwände (21:9) DAVISION 280cm x 120cm (Format 21:9) – Klappbare Seiten für 16:9 Format
AV-Receiver ONKYO TX-NR3010 (9.2-Kanal AV-Netzwerk-Receiver)
9-Kanalendstufen ONKYO PA-MC5500 (9-Kanal THX® Ultra2™-zertifiziert - 9x 220Watt)
Blu-ray Player SONY BDP-A6000 (3D Blu-ray Player)
Sat-Receiver TechniSat HD 8+
Front-/Standlautsprecher Klipsch RF 83, 2x
Front-/Standlautsprecher JBL Control One, 2x für die Front High-Kanäle
Front-/Standlautsprecher JBL Control One, 2x für die Front Side-Kanäle
Center-Lautsprecher Klipsch RC 62, 2x - je einer oben und einer unten zur Leinwand angeordnet, um den akustischen Schwerpunkt in der Bildmitte zu stabilisieren
Surround/Side-Lautsprecher Klipsch RS 62, 2x
Surroundlautsprecher Klipsch RS 62, 2x
Subwoofer Klipsch RT 12D High End-Subwoofer
Subwoofer Bowers & Wilkins DB1 High End-Subwoofer (Digitalen Signalprozessing (DSP), 1000-Watt-Digitalverstärker, Anpassung an die Raumakustik mit Hilfe des Computers)
Subwoofer Velodyne SPL 1200 High End-Subwoofer (Alle drei Subwoofer sind auf den Hörplatz eingemessen)
Bass-Shaker Monacor In den beiden Hauptsesseln ist zusätzlich je ein Bodyshaker (von Monacor) verbaut, der über je einen Endstufen-Kanal angesteuert wird
Kabel OEHLBACH Oehlbach-Verkabelung komplett
Netzleisten OEHLBACH Oehlbach Filterstromleiste für alle analogen und digitalen Geräte
Filmfiguren/Statuen/Büsten Muckle Mannequins 1:1 Großfigur Batman Dark Knight
Filmfiguren/Statuen/Büsten Muckle Mannequins 1:1 Großfigur Catwoman
© Alle gezeigten/abgebildeten Produkte, Marken, Logos und Bezeichnungen sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.
Eine ausführliche Reportage zu "Ralph's 12.5 Kino Lounge" gibt es in der aktuellen audiovision 11/2013

Mein Heimkino "Ralph's Kino Lounge" vor der Renovierung findet Ihr HIER

Hier noch eine kurze Entstehungsgeschichte zu meinem „Ralph's 12.5 Kino Lounge“
Seit 1990 bin ich großer Hifi-Fan. Angefangen habe ich mit einfachsten Lautsprechern im Jugendzimmer und natürlich in Stereo. Nach Erfahrungen mit Infinity, Audiophysik, ELAC auf der Lautsprecherseite und Denon, Pioneer, Harman/Kardon, Yamaha und Onkyo auf der Elektronikseite hat mich Anfang der 90er die aufkommende Surroundtechnik begeistert.

Bis 2000 hat es dann aber tatsächlich noch gedauert, bis ich mit einem ELAC-Surround-Set und einem noch reinen Dolby Surround-Receiver Yamaha DSP-A2070 mein erstes Wohnzimmer im damaligen eigenen Haus ausgestattet habe.

Nach dem Umzug ins zweite Haus 2006 ging der größte Wunsch von mir in Erfüllung, einen separaten Raum für eine reinrassige Kinoinstallation zu haben. Im übrigen auch der Wunsch meiner Frau, den "Krempel" nicht mehr im Wohnzimmer stehen zu haben und den Lärm nicht mehr direkt ertragen zu müssen. Das übliche Thema.

Seit 2007 ist der Weg das Ziel: Regelmäßig tausche ich einzelne Komponenten oder sogar ganze Teile der Einrichtung aus, um mein Kino einfach immer noch besser zu machen. So habe ich in 2011 den Teppich auf dem Fußboden gegen Laminat ausgetauscht, ergänzt durch Riemchenstein-Einheiten an den Seiten und an der Rückseite, weil der Raum vorher einfach zu stark bedämpft war.

Mit den Änderungen habe ich einen deutlichen Zugewinn an Durchhörbarkeit und Lebendigkeit erreicht. Nebenbei ist die Optik deutlich aufgewertet und der Wohlfühlfaktor gestiegen.

Die jetzt aktuell neuesten Änderungen: Panasonic PT-AT6000 3D Full HD-Beamer, Davision maskierbare 21:9-Leinwand, Onkyo TX-NR3010 11.2-Receiver der Spitzenklasse, B&W DB1 High End-Subwoofer mit präziser Mikrofoneinmessung via Notebook/separater B&W-Software, Klipsch RT-12D, Velodyne SPL1200 (ebenfalls einmessbare TT-Boliden) und die Installation der je zwei Front High- und Front Wide-Kanäle. In Summe und mit den beiden Bodyshakern in den beiden Hauptsesseln ergibt das jetzt ein 12.5-Surroundsystem, was mich in dieser Konstellation bei jedem Film auf´s Neue schwer begeistert.

Da ich zudem ein großer Fan der Marvel- und DC-Comic Superhelden bin, gibt es einen großen Batman im Vorraum und eine Bat Woman aus "Batman Dark Knight Rises" im Kino. Zusätzlich der unvermeidliche Dark Spider Man im Eingangsbereich des Kinos.

Aus meiner Sicht gibt es in meiner Installation mehrere Besonderheiten, auf die ich gern eingehen möchte:
1) Entgegen der klassischen Kinoinstallationen, bei denen die handwerkliche Geschicklichkeit und der Wille, möglichst alle Komponenten zu verstecken, im Vordergrund steht, habe ich mich von Anfang an bewusst entschlossen, diese Anlage nach klassischen Stereoanlagen-Gesichtspunkten zu installieren und zu optimieren. D. h., die Elektronik ist mittig zwischen den Hauptlautsprechern und damit mit kurzen Kabelwegen zu den Hauptlautsprechern angeordnet - und die Hauptlautsprecher stehen einzig und allein aus einem Grund dort, wo sie stehen: An diesen beiden Stellen frei im Raum klingen sie im Stereobetrieb am besten. Und damit auch im Surroundbetrieb. Diese Anordnung kommt der gesamten Kette zu gute, da sich ein maximal authentisches und durchhörbares Klangbild, gepaart mit einem tollen Zusammenspiel aller beteiligten Lautsprecher, ergibt. Aus meiner Sicht ist das nur möglich, wenn jeder Lautsprecher frei steht und solange hin- und hergeschoben wird, bis es optimal klingt.

2) Wie auch in meiner ersten Installation, die hier bei heimkinomarkt.de zu sehen ist (siehe LINK oben), setze ich weiter auf die Doppelanordnung der Center. Einer oberhalb und einer unterhalb der Leinwand, präzise auf den Hörplatz ausgerichtet. Dadurch ergibt sich ein sehr stabiler akustischer Schwerpunkt genau in der Mitte des Bildes. Durch die doppelte Membranfläche ist auch mehr Dynamik drin. Jeder Center wird über einen separaten Endstufenkanal angesteuert.

3) Die drei jeweils einmessbaren Subwoofer haben sich über die Zeit aus dem Problem heraus ergeben, dass genau an der Hörposition eine raumabhängige Pegelauslöschung bei etwa 60 Hz und eine Überhöhung bei etwa 40 Hz existiert. Natürlich kann das über großen Aufwand per Room-Tuning-Elemente gelöst werden. Ein interessantes Projekt für die Zukunft. Doch bisher bin ich den Weg der Leistung, der Membranfläche, der gleichmäßigen Anregung des Raums durch mehrere Schallquellen und der Einmessung gegangen und glaube jetzt auf einem wirklich guten Niveau angekommen zu sein. Die Phasen zwischen den Hauptlautsprechern und den drei Woofern einzumessen, ist besonders spannend, klappt aber mit der gesammelten Erfahrung recht gut.

4) Was ich selbst nicht geglaubt hätte, ist, wie viel Zugewinn durch die Installation der 4 Wide- und High-Lautsprecher möglich ist. Die Surroundkulisse ist dermaßen transparent und stabil, dass insbesondere die ruhigen, subtilen Szenen in Räumen regelrecht "atmen". Die Kulisse reißt in keiner Weise ab, sondern man scheint förmlich den Raum wahrzunehmen. Quasi wie in der Realität, wenn man einen Raum betritt und seine individuelle Akustik wahrnimmt. Anspieltipp ist hier z. B. der zweite Startrek-Film "Into Darkness", bei dem die Enterprise in jeder Situation zu hören und zu spüren ist. Genaugenommen mehr Zugewinn, als noch mehr Bass, Pegel, etc....

5) Ein oft diskutiertes Thema: Filterleisten! Ich habe mich entschlossen, eine hochwertige, nicht esotherische, Filterleiste von Oehlbach einzusetzen und ob man es nun glaubt oder nicht: Auch das hat zu einer Steigerung der Gesamtwiedergabequalität beigetragen. Für relativ kleines Geld eine nachvollziehbare Verbesserung. Und obendrein noch ein effektiver Überspannungsschutz für die ganzen Komponenten.

Eins wird sich aber nicht ändern: Klipsch!

Raumgröße: 4,10m x 5,20m

Hier noch meine Filmreferenzen:
-"Gefährten". Die Szene "Niemandsland" ist das Heftigste für jeden Subwoofer, was ich bisher gehört habe!
-Go fast. Independant-Studio aus Frankreich, superschnell, superspannend, herzerfrischend  "nicht Hollywood-like". Schüsse, die einfach echt sein müssen.
-Alle drei Batman-Teile. Leider ist die deutsche Tonspur des dritten Teils ein einziger, großer Reinfall. Als PT AT 6000-Besitzer mit automatischer Formaterkennung ist die fixe Idee vom Nolan, das Format ständig zu wechseln, im übrigen nervtötend.
-World Invasion-Battle Los Angeles. 2 Stunden Geballer mit Mörder-Tonspur.
-Iron Man: Besser kann man es nicht spielen. Robert Downey jnr. in Höchstform..."Milliardär, Genie, Playboy, Philantrop...."
-Reamon - Live at the Casino: Mein Lieblings-Band im kleinen Kreis, toll eingefangen, tolle Gastsänger, toller Sound,...
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