Lichtspielhaus am Barockgarten

Lichtspielhaus am Barockgarten

von Michele

Budget: ca. 57.000,- EUR

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Ausstattung

Produktgruppe
Marke / Modell
LCD-Projektoren (16:9) EPSON EH-LS10000 (3LCD-Reflective-Paneltechnologie mit Laserlichtquelle, Full-HD 1.920x1.080 Bildpunkte)
Rahmenleinwände (16:9) Stewart 2,63m x 1,48m (1,78:1) Luxus DeLuxx (Tuch: Studiotek 100) - Maskierung im Plan sobald genug Ideen gesammelt
AV- Vorverstärker /-Decoder ONKYO TX-NR3030 (11.2-Kanal AV-Netzwerk-Receiver mit HDMI 2.0, 4k-Wiedergabe und Dolby Atmos)
Blu-ray Player ONKYO BD-SP809 (3D THX Blu-ray Player)
Schallplattenspieler ONKYO CP-1050 (Plattenspieler mit Direktantrieb)
Mediaserver ELAC Discovery Music Server 101
Mediaserver selbstgebauter Server inkl. diverse Streaming Accounts und App Steuerung
Videospielkonsole SONY PlayStation 3
Videospielkonsole SONY PlayStation 4
5-Kanalendstufen PARASOUND HCA 1205 THX Ultra zertifierte 5 Kanalendstufe für Bi Amp Front und Bi-wiring und 1x Center
6-Kanalendstufen PARASOUND HCA 1206 THX Ultra zertifierte 6 Kanalendstufe für Surround/Back und Dolby Atmos
2-Kanalendstufen Linear Acoustic LA Tube 1 (High End Stereo Verstärker)
Front-/Standlautsprecher ELAC FS 507, 2x
Center-Lautsprecher ELAC CC 501
Surroundlautsprecher ELAC WS 1645, 4x
Surroundlautsprecher ELAC 4 PI TWEETER, 2x
Subwoofer ELAC Sub 2070 mit Appcontrol und Einmessung, 2x
Netzleisten OEHLBACH XXL Netzsteckleiste
Heimkino-Ausstattung diverse THX, Dolby und DTS Schilder, Popkornmaschine, Uralt Filmstreifen in versch. Formaten, Filmdosen, Tex Männchen usw…
Heimkinosysteme ONKYO HTX-22HDX (Ultrakompaktes HD-Heimkinosystem für Wohnzimmer mit Pioneer 50 Zoll)
© Alle gezeigten/abgebildeten Produkte, Marken, Logos und Bezeichnungen sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.
Hier noch eine kleine Entstehungsgeschichte zu meinem „Lichtspielhaus am Barockgarten“
Im Grunde interessiere ich mich seit es die ersten THX/ AC3 Heimkino Anlagen zu kaufen gab für dieses Thema. Im ersten ostdeutschem Media Markt Leipzig Burghausen war es wohl der ONKYO TX-DS939 und die ersten Präsentationen mit Dolby Digital/AC3 die in mir den kleinen Virus setzten, der bis heute nachwirkt. Präsentiert wurde damals mit Pioneer Laserdisk, ELAC CL Lautsprecher Linie und BARCO Röhren Projektor was ungemein beeindruckte.

Damals preislich unerreichbar hab ich mir gedacht: „Wenn du mal groß bist, dann hast du so was auch“. Das betraf insbesondere auch den dort hinter Glas und auf einem Marmorsockel präsentierten LA Tube 1 Röhrenverstärker für wahnwitzige 25.000,00 DM. Unvorstellbar sich so etwas jemals leisten zu können.

Im Laufe der Jahre behalf ich mir dann mit verschiedenen „Notlösungen“ angefangen vom DENON AVC-3800 über Parasound PR-SC1550+HCA 1205 die ich beim Abverkaufs wegen Umzug in eben diesem Media Markt als Superschnäppchen kaufen konnte. Das legendäre CL Set von ELAC bekam ich dann gebraucht für einen fairen Preis von einem Kontakt der dortigen Verkäufer.

In den nächsten Jahren war mein Bedarf zunächst gedeckt bis es an einen möglichen Hauskauf ging. Meine damalige Partnerin hatte nie wirklich verstanden nach welchen Parametern ich aussuchte: Grundstück mit Möglichkeit der autarken Selbstversorgung, ein Platz im Bad für ein Phillip Stark Urinal und ein separater Raum für ein Heimkino. Der Rest war (fast) egal.

Nach dem Fund der entsprechenden Immobilie musste es nach diversen Anläufen nochmal knapp 10 Jahre dauern bis aus dem ursprünglich wichtigsten Projekt, ein vorzeigbares Heimkino wurde.

Dass es ein High End ELAC Set sein soll, hatte sich über die Jahre herauskristallisiert. Unzählige Hörproben bei Freunden und Händlern ließen nur diesen einen Schluss zu. Linie 500 und die Sub 2070 sind dafür die konsequentesten Schallwandler aus meiner Sicht und geben auch optisch einiges her. Vielen Dank an Radio Körner aus Dresden, er musste da sicherlich einige Stunden und Liter Kaffee opfern, bis ich mich entscheiden konnte.

Beim Thema Bild wollte ich auch kompromisslos und zum Kaufzeitpunkt alternativlos zuschlagen, Soundbrothers Berlin haben mir gefühlte 15 Projektoren und Leinwände gezeigt. Am Ende kam ich um die Kombination Epson Laserprojektor / Steward Leinwand nicht herum. Den einzigen Kompromiss, den ich einging, bereue ich heute qualitativ zutiefst. Ich habe mir die Maskierung gespart. Der Aufpreis von fast 50% der Leinwand war mir jedoch deutlich zu hoch.

Verstärkertechnisch ist es der aktuellste ONKYO geworden, und da noch vorhanden laufen die Front im bi Amp, der Center im bi Wiring komplett über die alte Parasound Endstufe. Der ONKYO befeuert also nur die kompletten Surroundendstufen und dient als Vorstufe. Mittlerweile habe ich bei einem bekannten online Marktplatz noch eine passende Parasound 6 Kanal Endstufe bekommen und entlaste den ONKYO somit komplett vom verstärken. Im Herbst wird er dann wohl der kommenden ONKYO Vorstufe zum Opfer fallen.

Kabelhören war auch wieder sehr zeitaufwendig. Oehlbach, Supra, Audioquest und noch was unbekannt Exotisches mussten sich beweisen, am Ende konnte sich deutlich das Quadrax der Firma Supra durchsetzen. Endsprechend habe ich auch alle Signalkabel gleicher Marke gewählt. Da meine gesamte Elektronik in einem anliegenden Technikraum steht, sind die Kabel entsprechend lang. Vielen Dank an die Kollegen vom Supra Innendienst, diese haben mir sämtliche Speziallängen zu einem fairen Preis optimiert.

Zur Lichtsteuerung von Busch Jäger reichte mir die kleine 4 Kanal Version ohne KNX Aufwand. LED Deckenkranz, Podestumrandung, Spots und „Putzlicht“ werden damit abgedeckt und sind komplett per App steuerbar.

Witzig war die Gestaltung der Stromzufuhr. Bei der Kernsanierung des 200 Jahre alten Hauses habe ich darauf bestanden, dass eine Phase komplett frei bleibt um optimalen Strom für die Anlage zu bekommen. Nun hängt zwischen Hausanschlusskabel und Verstärker nur noch eine HGP Klangmodul Sicherung und eine Oehlbach XXL Netzsteckleiste natürlich ohne Stecker, direkt angeschlossen.

Weniger amüsant war die Schaffung der Ausstaffierung des Raumes. Zunächst mit speziellem Schallschutz Gipskarton die Ecken des Raumes entfernt, alle Wände damit beplankt und ein stabiles Podest gebaut. Schallschutztür mit Dämmlippe unten und Deckenkranz gebaut. Als Wandbelag wurde eine koreanische goldunterlegte/schwarze „natur Kork“ Tapete ausgewählt. Ein hochflooriger Teppichboden dazu und das sollte es sein.

Die Tapete kam mit viermonatiger Verspätung, trotz Listung eines großen deutschen Spezialanbieters. Die Teppichlieferung war ausgesetzt bis die Wände fertig sind. Zum Zeitpunkt der Tapetenkleberei war ich dann leider geschäftlich im Ausland so dass ich erst nach Fertigstellung heim kam. Der Teppich wurde auch schon fertig verlegt. Im halbdunklen und voller Vorfreude bestückte ich den Raum mit Lautsprechern und sonstigem Zubehör. Leider war das erschrecken am nächsten Tag und bei Tageslicht groß. Die eigentlich unterlegten Goldfasern waren allesamt schwarz – Produktionsfehler.

Da ich nicht in einer schwarzen Höhle hausen wollte, reklamierte ich und nach nur weiteren 3 Monaten war die Austauschware da. Immer noch nicht gemäß Verkaufsmuster, aber immerhin akzeptabel. Da beim abreißen des fehlerhaften Wandbelages auch der Teppich beschädigt wurde, ist es eine Randnotiz das nach Beendigung der Malerei auch dieser nicht mehr lieferbar war…

Also 2x alles eingeräumt und angeschlossen, aber nun perfekt abgestimmt.

Die 4 originalen Kinosessel bekam ich durch einen glücklichen Umstand direkt in einem Kino der Region und die mechanisch klappbaren Liegesessel aus einem Versandhaus. In dem Mitteltisch integrierte ich noch eine USB Ladestation plus Steckdosen zum laden der Controller und der 3D Brillen.

Das Fenster im Raum habe ich durch eine selbst erdachte Konstruktion zum DVD Regal umfunktioniert, natürlich mit Erhaltung der Lüftungsfunktion. Auf 4 Schienen lässt sich das Regal soweit vorziehen, dass das Fenster geöffnet und geschlossen werden kann.

Im Technikraum ist ebenfalls eine herkömmliche Standklimaanlage integriert die durch einen Schlauch und durch eine kleine Öffnung den Kinoraum auch im Sommer oder in einer langen Kinonacht mit 6 Personen erträglich hält.

Kleine Unstimmigkeit, großen Aufwand bedeutete das Gewicht des Projektors. Die Handwerker fragten nach dem Gewicht zwecks Deckenhalterung. Durch nachsehen bei einem gerade per Tablett findbaren online Händler ergaben sich 8 kg. Die Handwerker bauten daraufhin eine Holzplatte unter den Gipskarton, zur Verstärkung. Nach Lieferung des Projektors wurde leider offenbar, das da wohl eine Eins vergessen wurde. 18 kg Lebendgewicht wollte mir keiner an die extra verstärkte Decke hängen. Also kurzerhand einen Deckendurchbruch gemacht und mit Gewindestangen plus extra dicke Unterlegscheiben gekontert. Nun muss mein Weib schauen das Sie beim Bügeln nicht stürzt…

Sobald ELAC entsprechende JET5 InWall Lautsprecher anbietet wird Dolby Atmos nachgerüstet. Die Kabel warten bereits an passender Stelle in der Decke.

Für audiophiles Stereo konnte ich durch einen glücklichen Zufall und nach mehrjährigem Suchen endlich auch den damals unerreichbar geltenden Linear Acoustic LA Tube 1 ergattern. Nun mach ich mir noch Gedanken damit ich nicht ständig umstecken oder einen neuen Raum dafür suchen muss.

Es verbleiben insgesamt noch einige kleinere Korrekturen und Optimierungen:
1.) Qualitativ hochwertige Umsteck/umschalt Möglichkeit von einerseits Bi Amp (LS) zu Single Wiring (LA Tube Amp). Es gibt sicher LS Umschalter aber ich will den Kabelhöraufwand nicht umsonst gemacht haben.
2.) Neuer, noch dunklerer Deckenanstrich, da durch die niedrige Raumhöhe das Licht der Leinwand zu stark reflektiert. Die Reflexionen an den ELAC FS 507 Innenseiten habe ich optisch anspruchsvoll durch Samt „DC Fix“ Folie lösen können
3.) Selbst zu bauende Maskierung für die Leinwand, vielleicht hat ein geneigter Leser einen Rat

Bei Interesse und Gelegenheit kann das Projekt gern begutachtet werden, Kontakt bitte über heimkinomarkt.de.

Wohnzimmer: Pioneer 50 Zoll mit 5.1 Set Elac 301 XL und Onkyo HTX 22
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