Star Trek Cinema

Star Trek Cinema

von Worf

Budget: ca. 9.500,- EUR

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Ausstattung

Produktgruppe
Marke / Modell
Röhrenprojektoren SONY VPH-1270QM (Röhre, bis 1.280 x 1.024 Pixel)
Rahmenleinwände (4:3) Rahmenleinwand, 200 x 150 cm (Eigenbau, MDF-Platte)
DVD-Player DENON DVD-2800 II (Progressive Scan)
AV- Vorverstärker /-Decoder acurus ATC3
5-Kanalendstufen ROTEL RMB 1075
Front-/Standlautsprecher HECO Superior, 2x
Center-Lautsprecher HECO Mythos
Surroundlautsprecher HECO Interior 300, 2x
Subwoofer YAMAHA YST-SW160, 2x
Lautsprecherkabel OEHLBACH
Chinchkabel KIMBER KABLE
Filmmaterial "Kindergarten Cop", Copyright by Universal
© Alle gezeigten/abgebildeten Produkte, Marken, Logos und Bezeichnungen sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber.
Die Entstehungsgeschichte von Star Trek Cinema
Vor ca. 2 Jahren beschlossen meine Frau und ich, uns ein Heimkino aufzubauen, da das relativ kleine Bild nicht so recht mit der bestehenden Surroundanlage harmonierte.

Auch verpassten wir immer wieder, trotz längster Laufzeiten, im Kino Filme und Werbepausen waren selbst auf aufgenommen Videokassetten äußerst lästig.

Zunächst verschaffte ich mir einen Überblick über die bestehenden Projektionstechniken.

Image Home Entertainment und DVD-Vision gehörten zur Pflichtlektüre, auch habe ich mich
mehrmals mit Händlern und mit der Materie vertrauten Bekannten beraten.

Zuletzt gaben meine Gespräche mit einem Heimkinofachhändler den Ausschlag, mir einen CRT-Beamer anzuschaffen, da diese Technik wesentliche Vorteile hat: keine Pixel- oder Spiegeldefekte, teuere Reinigungs- oder Lampenkosten entfallen hier. Die robuste Langlebigkeit ( zwischen 10.000 und 20.000 Stunden ) waren absolut überzeugend.

Nachdem ich mich auch auf die Leinwandgröße festgelegt hatte, konnten wir und ein guter Freund an die Gestaltung der Räumlichkeiten gehen.

Ein ehemaliger Proberaum mit den Maßen 4,65 X 4,65 X 2,15 konnte für das Vorhaben genutzt werden. Die Decke war bereits um 20 cm abgehängt und auch zwei Innenwände um 10 cm verstärkt worden. Als Material dienten Dachlatten und Kanthölzer, dazu 10 bzw. 5 cm starke Isoliermatten aus der Klimatechnik, anschließend wurden die Wände mit Rigipsplatten verkleidet. Dieses Isoliermaterial bietet zudem den Vorteil, auch Schall teilweise zu absorbieren. Für die Außenwände diente Styropor als Dämmung.

Bei der Tapete legte ich großen Wert darauf, daß diese stoffähnlich strukturiert war, die Decke wurde mit Styroporplatten ( 100 X 50 X 1 cm ) verkleidet. Anschließend erfolgte jeweils ein zweimaliger Anstrich mit farblich vorgemischter Dispersionsfarbe. Für die Wände wählten wir ein kräftiges Samtrot, die Decke wurde in einem tiefen dunklen Blau gestrichen.
Der Raum erhält dadurch ein typisches Kinoflair.

Die Tür wurde mit silberner Ölfarbe gestrichen, den selben Farbton erhielt auch der Schrank, der zur Aufbewahrung der DVDs dient. Der Heizkörper wurde mit silbernem Heizkörperlack gespritzt..

Anschließend wurde ein silbergraumelierter Teppich über den Boden und das errichtete Podest verlegt:
1. Reihe fünf Euro-Paletten nebeneinander
2. Reihe fünf Euro-Paletten nebeneinander zu viert miteinander verschraubt.

Als Letztes wurden zugeschnittene Wagenbauplatten auf den Paletten befestigt und bei der Palette, die den Projektortisch trägt, wurden zusätzliche Lenkrollen angeschraubt
Mit einer Grundfläche von 120 X 80 cm bieten diese genug Platz für eine Sitzreihe.

Da der Raum zweimal im Jahr für Familienfeierlichkeiten genutzt wird, musste die ganze Innengestaltung mobil ausfallen, weshalb Paletten die optimale Lösung waren.

Da Kinostühle uns zu unbequem sind, dienen ein Sessel und eine Couch ( für meine Frau und den Hund ) als Sitzgelegenheit.
Die Kapazität unseres Star Trek Kinos umfasst 6 – 8 Personen, wobei zusätzliche Stühle jederzeit aufgestellt werden können. Der Name ist übrigens doppeldeutig: Einerseits sind wir beide absolute Trekkies, anderseits soll auch die Spur zu den ( Film-) Stars zum Ausdruck gebracht werden.

Die Leinwand besteht aus einer 16 mm starken MDF-Platte, die mehrmals mit mattweißer Dispersionsfarbe gestrichen wurde ( Innenmaß 200 X 150, Außenmaß 220 X 170 cm ). Der Rahmen besteht aus entsprechend zugeschnittenen Aluminiumprofile, da dieses Material schnurgerade verläuft. Versuche mit Brettern schlugen mangels Exaktheit fehl.
Anschließend wurde die gesamte Rahmenfläche mattschwarz gestrichen.

Zwei Kanthölzer wurden mittels Kippdübel an der Wand befestigt und mit zwei Ösen versehen. Auch die Leinwand erhielt zwei Ösen und konnte dann mittels Spannschrauben aufgehängt werden. Durch diese Konstruktion konnte die Leinwand +- 5 cm verschoben und dadurch entsprechend der Projektion angepasst werden.

Auch kann durch das 4:3-Format, unabhängig vom Bildformat, immer die gleiche Breite gefahren werden.

Einige Eigenheiten des Raumes sind noch erwähnenswert:

-Eine größere Leinwandbreite ist bedingt durch den Sitzabstand in der 1. Reihe von 3 Metern nicht möglich.

-Der Raum neigt, bedingt durch seinen quadratischen Grundriss, zu stehenden Wellen, weshalb 2 Subwoofer eingesetzt werden. Seit Einsatz der 5-Kanal Endstufe sind diese lediglich als Effektboxen anzusehen- eine zusätzliche Frequenzgangerweiterung im Bass findet nicht statt.

Geplant ist u.a. ein Rack für den Gerätepark sowie eine Maskierung aus Samt ggf. in flexibler Ausführung.

Auch das Thema Lautsprecher ist überdenkenswert, wobei ich lediglich sicher bin, wieder ein 5.1 Set zu betreiben; ob allerdings ein THX-System mit 3 gleichen Frontlautsprecher und 2 Dipolen im Rearbereich oder 5 nach dem omnidirektionalen Prinzip arbeitenden Lautsprecher angeschafft werden...?
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