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Kammer-Spiele

von Stefan Schickedanz (video,2/15), Bilder: heimkinomarkt.de


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Das Full-HD- 3D-Bild des Epson-Beamers wird mit einem Anamorphoten von 16:9 auf 21:9 umgewandelt.

Das Full-HD- 3D-Bild des Epson-Beamers wird mit einem Anamorphoten von 16:9 auf 21:9 umgewandelt.

Die Harmonie des Ganzen
Es sind nicht die einzelnen Komponenten, die diese Kammer so attraktiv erscheinen lassen, sondern die Harmonie des Ganzen. Hier kommt dem Erbauer seine langjährige Erfahrung mit der Materie zugute. Bereits in jungen Jahren beschäftigte er sich 1996 im Media Markt mit den Unterschieden zwischen verschiedenen Beamern. Noch heute erinnert er sich an den Filmtrailer von Men in Black, der dort über Projektoren mit Auflösungen zwischen 640 x 480 und 800 x 600 Pixeln flimmerte.

Ein Home Theater PC (HTPC) fungiert als Mediacenter mit XBMC-Software. Als Quelle steht unter anderem ein Sat-Recei­ver VU+ Uno bereit. Für sämtliche Silberscheiben ist der Blu-ray-Player Panasonic DMP-BDT300 zuständig. Steuerzentrale: Der Netzwerk-Recei­ver Onkyo TX-NR 717 bedient 7.1 Kanäle inklusive Front-Height-Boxen.

Ein Home Theater PC (HTPC) fungiert als Mediacenter mit XBMC-Software. Als Quelle steht unter anderem ein Sat-Recei­ver VU+ Uno bereit. Für sämtliche Silberscheiben ist der Blu-ray-Player Panasonic DMP-BDT300 zuständig. Steuerzentrale: Der Netzwerk-Recei­ver Onkyo TX-NR 717 bedient 7.1 Kanäle inklusive Front-Height-Boxen.

Auch wenn derartige Werte heute niemanden mehr begeistern können, reichte es in den 90ern, um sich dauerhaft ins Gedächtnis des 16-Jährigen einzubrennen. Der jobbte danach fleißig, um sich angefangen vom Sony CPJ 200 so manchen Projektor-Traum zu erfüllen. Die Liste seiner ehemaligen Beamer liest sich wie das Who is who der Szene.

Auch die Zuspieler haben sich seit den Anfängen mit VHS-Video drastisch verbessert. Inzwischen kommen die Filme teilweise direkt vom Mediaserver, einem Home Theater PC (HT­PC) mit XBMC-Software, die eine Einbindung des Online-Streaming-Dienstes Netflix bietet. Für Silberscheiben steht ein Blu-ray-Player Panasonic DMP-BDT300 bereit.

So kann der Besitzer der „Kammer 1“ nach beinahe 20 Jahren gelebtem Heimkino-Enthusiasmus auf eine hübsche Hardware-Liste zurückbli­cken – und auf immerhin inzwischen drei Privatkinos. Nummer drei ist in jeder Hinsicht die perfekte, optimal ausgereifte Lösung.

Doch dürfte speziell der erste Wurf als gelungenes Beispiel für den Reiz an der Sache und als Vorbild für potenzielle Nachahmer dienen: Für gerade mal 50 Euro (!) schuf er im Stile der Kino-Trilogie in nur einem Tag sein „Matrix“-Kino mit schwarzer Wandfarbe, weißen und grünen Spraydosen und fluoreszierender Farbe. Die Filmschrift gab es kostenlos im Internet.

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