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von Stefan Schickedanz (video,3/15), Bilder: heimkinomarkt.de


Der 26-jährige Oliver L. spielt nicht mit Computern, er programmiert sie. Daher konnte er direkt aus dem Elternhaus ins Eigenheim ziehen und seine Heimkino-Leidenschaft ausleben. Dabei genoss allerdings Wohnkomfort höchste Priorität.

Oliver L. kennt sich mit Computern so gut aus, dass er damit nicht wie die meisten Leute in seinem Alter eine Menge Zeit verplempert, sondern damit sogar eine Menge Geld verdient hat. So konnte der sechsundzwanzigjährige Programmierer aus Nottuln bei Münster direkt aus dem „Hotel Mama“ ins eigene Haus umziehen, um seine Kino-Leidenschaft auf einem völlig neuen Level auszuleben.

Nach dem Hörtest im Showroom von Nubert griff Oliver L. zu einem größeren Subwoofer als geplant.

Nach dem Hörtest im Showroom von Nubert griff Oliver L. zu einem größeren Subwoofer als geplant.

Für viele in seinem Alter wäre das der Moment gewesen, völlig das Augenmaß zu verlieren und hinter der Faszination Kino alle anderen Aspekte auszublenden. Doch das kam für jemanden, der in einem angesehenen IT-Unternehmen für Kunden aus dem Bankbereich mit sensiblen Daten hantiert, in einem Alter, in dem andere sich hinter dem Computer-Bildschirm noch an Ego-Shootern abarbeiten, nicht infrage.

Ein Faible für Filme
Oliver L. hegt nicht nur ein Faible für Filme, er hat auch sehr früh seinen Sinn für Ästhetik ausgebildet. Er legte zwar sein Heimkino mit dem Wohnzimmer zusammen, doch sollte der Wohnwert dabei gewinnen und nicht zu Gunsten der Technik geopfert wer­den.

Über der Elektronik und den vorderen Nubert-Boxen hängt ein Sony-Flatscreen, der nicht nur beim gewöhnlichen Fernsehkonsum zum Zug kommt, sondern auch bei 3D-Filmen.

Über der Elektronik und den vorderen Nubert-Boxen hängt ein Sony-Flatscreen, der nicht nur beim gewöhnlichen Fernsehkonsum zum Zug kommt, sondern auch bei 3D-Filmen.

Knapp und präzise formulierte er für uns seinen Anspruch hinter seiner Installation: „Im Wohnheimkino Nurora möchte ich das Filmerlebnis entspannt genießen. Das Ziel der Integration war die Kombination aus abendlichem Couching und Besucher bei guter Atmosphäre zu empfangen.“

Nomen est omen
Wohnheimkino Nurora: Diese verheißungsvolle Bezeichnung könnte glatt aus dem Katalog eines Einrichtungshauses für ausgefallene Kundenwünsche stammen. Oder aus dem Prospekt eines bekannten süddeutschen Lautsprecher-Herstellers: Oliver L. verwendet nicht nur ein 5.1-System aus dem Hause Nubert, er verewigte den Direktversender sogar im Namen.

Heimkinos

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