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Privates Heimkino

Nachbarschaftshilfe

von Stefan Schickedanz (video,4/15), Bilder: heimkinomarkt.de


Ein Neubau des Nachbarn brachte den entscheidenden Durchbruch: Die Familie übernahm die andere Haushälfte und wandelte ihr Wohnzimmer in ein Heimkino um. Durch diese Nachbarschaftshilfe entstand ein sehr stimmiger Hobbyraum.

Für Heimkino-Fans stellen die Nachbarn normalerweise ein nicht zu unterschätzendes Hemmnis dar. Ein Kollege von uns, der einst die Wohnung über einem pensionierten Lehrerehepaar bezog, konnte fortan seine elitäre Surround-Ausrüstung allenfalls noch im Leerlauf betreiben – ganz unabhängig von der Tages- oder Nachtzeit.

In Originallautstärke gab es maximal die Dialoge zwischen Mensch und Tier aus dem Film „Der Pferdeflüsterer“, von THX-Referenzpegeln konnte der Kollege fortan nur träumen. Doch im Falle unserer Familie brachten die Aktivitäten der Nachbarn den entscheidenden Durchbruch: Sie beschlossen, neu zu bauen.

Akustisch baut das Kino auf ein 5.1-System von Nubert auf.

Akustisch baut das Kino auf ein 5.1-System von Nubert auf.

So wurde die zweite Haushälfte verfügbar, was Frauke und Jörn zugreifen ließ. Das Paar, das aus Gründen der Diskretion nur mit Vornamen genannt werden möchte, kaufte die freigewordene Hälfte hinzu und verfügte mit einem Mal über die doppelte Wohnfläche.

In dem ehemaligen Wohnzimmer gibt es zwei Sitzreihen mit stilvollen Kinosesseln in rotem Plüsch. Die hintere Reihe sitzt leicht erhöht. Im Rohbau kann man sehr gut den hölzernen Unterbau erkennen.

In dem ehemaligen Wohnzimmer gibt es zwei Sitzreihen mit stilvollen Kinosesseln in rotem Plüsch. Die hintere Reihe sitzt leicht erhöht. Im Rohbau kann man sehr gut den hölzernen Unterbau erkennen.

Die Erweiterung brachte nicht nur den Durchbruch zwischen den beiden Wohnungen mit sich. Auch in Sachen Heimkino ging es voran. Aus dem bisherigen Wohnzimmer konnte nun ein ganz besonderer Hobbyraum entstehen. Auf einer Fläche von 3,50 auf 5 Meter lebten Jörn und Frauke ihre Kinoträume aus.

Der Center Nubert nuBox CS-411 liegt auf einem mit Teppich verkleideten Podest, die Front-Speaker nuBox 381 hängen an der Wand. Die Fenster lassen sich mit schwarzen Vorhängen verdunkeln.

Der Center Nubert nuBox CS-411 liegt auf einem mit Teppich verkleideten Podest, die Front-Speaker nuBox 381 hängen an der Wand. Die Fenster lassen sich mit schwarzen Vorhängen verdunkeln.

Beim Besuch auf Wolke sieben verloren sie jedoch nicht den Bodenkontakt. Nach eigenen Angaben verschlang das Projekt insgesamt nur rund 5.000 Euro – gegenüber dem Kauf einer Haushälfte kann man hier ohne Untertreibung im Bankenjargon des vergangenen Jahrhunderts von „Peanuts“ reden.

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