Heimkinos

Reportage

Aufmacher

The Hidden Cinema

Metalmania - gemütlich!

von Cai Brockmann (IMAGE Home Entertainment)


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Apropos Zeit: Wie sieht denn eine typische Woche im Hause G. aus? Wieviel Anteil hat das Heimkino an der Freizeit, wenn man von der Alchemie einmal absieht? Auch in diesem Punkt ist eine gewisse, positive Kompromisslosigkeit des Pärchens spürbar, die sich indirekt auch im DVD-Regal – von ultradünnen blauen Neonlampen eindrucksvoll illuminiert – ablesen lässt: Zahlreiche DVDs sind noch originalverpackt und warten zum Auspacken und Abspielen nur auf den richtigen Moment. Der wiederum kehrt praktisch jedes Wochenende – weckerlos und genussorientiert – wieder und mündet meist vor der Leinwand.

Das Kinovergnügen wird von Herrn und Frau G. dann regelrecht zelebriert. Unter stilvollem Einsatz von Lichtsteuerung, Knabbergebäck und kühlen Getränken lassen sich die beiden hemmungslos in virtuelle Welten entführen. Dabei scheint es nicht die geringste Schwierigkeit zu sein, sich vorher auf einen gemeinsamen Film oder wenigstens Stil zu einigen. Beide Eheleute lieben Action und Krimis oder prachtvolle Unterhaltung à la Matrix, Sleepy Hollow und Lord Of The Rings. Unübersehbar natürlich auch die Verehrung von fantasievollen Streifen wie Nightmare Before Christmas oder Star Wars. Die Wände sprechen Bände.

Tränenrührige Schnulzen haben in diesem Kino übrigens keine Chance, auch landen schauspielerische Leistungen abgeschlagen hinter „Unterhaltungswert“ und „Technik“ – eine klare, pragmatische Ansage, die den Freizeitwert des Kinosystems nur noch unterstreicht.

Dass sich der Autor über eine programmierbare Pronto-Fernbedienung mit neckischen Simpsons-Icons freut, dürfte aufmerksamen Lesern klar sein. Doch hier lässt sich’s wirklich gut aushalten, auch wenn man kein Homer-Fan ist oder mit Schwermetall eigentlich prinzipiell auf Kriegsfuß steht.

Denn das zum farbenfrohen, hellen Wohnzimmer stark kontrastierende Kino ist wunderbar detailreich veredelt und zieht in seiner Gesamtkomposition einfach jeden in seinen Bann. Selbst Steckdosen und Lichtschalter schimmern kupfern, und die von A bis Z selbst gebaute, bis auf den Fußboden heruntergezogene Leinwandkonstruktion ist ein dreidimensionales Schmuckstück, nicht nur durch den (zwangsläufigen) Abstand zur kaminbestückten Rückwand, sondern auch durch die Rahmen-auf-Rahmen-Konstruktion, optisch noch mit „schweren Nieten“ aufgepeppt.

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