Heimkinos

Reportage

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Privates Heimkino

Eiche Rustikal trifft Heimkino

von Stefan Schickedanz (video,5/15), Bilder: heimkinomarkt.de


Von Bose und Bauernschränken handelt dieses Kapitel des Heimkino-Reports. In diesem Wohnzimmer treffen mit Kuckucksuhr und Flat-TV zwei Welten aufeinander, die perfekt verschmelzen. Krieg der Welten gibt es höchstens auf der Leinwand.

Wenn Profis wie unser Partner Markus Diehl von heimkinomarkt.de in dieser Serie über ein bodenständiges Kino ins Schwärmen kommen, kann man schon von einer gelungenen Anordnung ausgehen: „Hier handelt es sich um eine wirklich tolle und unsichtbare Wohnraum-Integration mit Projektion und BOSE LifeStyle V35 Anlage bei einem Freund von mir.“ Mit diesen eindringlichen Worten kündigte der keinesfalls zu Übertreibungen neigende Installations-Fachmann dieses Wohnzimmer-Kino an.

Da wird die Wahl schnell zur Qual: Eine Stewart-Leinwand und ein LED-Backlight-TV von LG buhlen umd die Gunst des Publikums.

Da wird die Wahl schnell zur Qual: Eine Stewart-Leinwand und ein LED-Backlight-TV von LG buhlen umd die Gunst des Publikums.

Uns hatte er bereits durch den auf den angehängten Beispielbildern sichtbaren Bauernschrank gewonnen. Rustikale Eiche trifft amerikanische Lifestyle-Technologie – das ist doch mal eine nicht ganz alltägliche Mischung für großes Kino in den eigenen vier Wänden.

Der Fernseher muss zum Betrieb mit seinem fahrbaren Untersatz erst in Position gerollt werden.

Der Fernseher muss zum Betrieb mit seinem fahrbaren Untersatz erst in Position gerollt werden.

Wie so oft wollen die Besitzer, eine vierköpfige Familie aus dem Raum Ludwigshafen, anonym bleiben. Diehl, der uns die Fragen rund um diese Installation beantwortete, dachte gar an Undercover-Journalismus: „Bitte alle Gesichter unkenntlich machen“, forderte er uns in einem Schreiben auf. Doch das Ergebnis spricht für sich, so dass wir ganz auf Menschen als schmückendes Beiwerk verzichten konnten.

Das rund 10.000 Euro teure Heimkino wurde so weit wie möglich unsichtbar ins Wohnzimmer integriert. Die 16:9-Leinwand fällt zwar auf, aber sie stört nicht die Harmonie.

Das rund 10.000 Euro teure Heimkino wurde so weit wie möglich unsichtbar ins Wohnzimmer integriert. Die 16:9-Leinwand fällt zwar auf, aber sie stört nicht die Harmonie.

Wo sonst dekoriert der Besitzer seinen weitgereisten koreanischen 55-Zoll-3D-Fernseher Marke LG mit Full-HD-Auflösung plus modernster 400-Hz-Technologie mit einer Kuckucksuhr? Allerdings bleibt das Relikt deutscher Tradition immer an seinem Platz, während der Flatscreen auf seiner rustikalen Rollbank einen gewissen Aktionsradius besitzt.

Damit liefert dieses Kino eine konservative, von Muskelkraft getriebene Interpretation des B&O BeoVision Avant, der zum Betrieb automatisch mit Motoren in Position fährt. Aber ob so oder so: Das Ziel, dass sich die Technik an den Wohnraum anpasst statt ihn optisch zu dominieren, wird erreicht.

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