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Privates Heimkino

Star Kult

von Stefan Schickedanz (video,3/16), Bilder: heimkinomarkt.de


Seite 123

Vor dem Umzug ins eigene Haus hatten Michael und Katharina ihr Kino im Wohnzimmer. Dort gab es Flatscreen und Roll-Leinwand.

Vor dem Umzug ins eigene Haus hatten Michael und Katharina ihr Kino im Wohnzimmer. Dort gab es Flatscreen und Roll-Leinwand.

Tieferlegung erwünscht
Der Traum vom richtigen Kino im Keller ging für das filmaffine Paar mit dem Umzug in ein eigenes Haus in Erfüllung. Ursprünglich wurde der 30 Quadratmeter große Raum als Kellerbar genutzt. Inzwischen dienen 24 Quadratmeter davon als Kinosaal und 6 Quadratmeter als Technik-Raum.

In der gemeinsamen Wohnung spielte Heimkino eine große Rolle, aber nicht die Hauptrolle. Die gute Stube blieb bei aller Technik noch sehr wohnlich.

In der gemeinsamen Wohnung spielte Heimkino eine große Rolle, aber nicht die Hauptrolle. Die gute Stube blieb bei aller Technik noch sehr wohnlich.

Bis auf den Projektor und die Boxen sieht man bei Michael und Katharina keine Komponenten. Somit bietet das mit einem Budget von rund 17.000 Euro umgesetzte Kino eine große Steigerung gegenüber dem früheren Heimkino, das ins Wohnzimmer des Paares integriert war.

Der 30 Quadratmeter große Raum war früher eine Kellerbar. Er wurde mit Trockenbaumaßnahmen in einen Kinosaal und einen Technikraum unterteilt.

Der 30 Quadratmeter große Raum war früher eine Kellerbar. Er wurde mit Trockenbaumaßnahmen in einen Kinosaal und einen Technikraum unterteilt.

Kaum noch ins Kino
Doch schon damals sah man die beiden so selten an der Kinokasse wie einen Elektroauto-Fahrer an der Tankstelle. „Nur beim Bau des Kinos sind wir mal ins Kino gegangen. Da kam der dritte Teil von „96 Stunden“ und auf den 42-Zoll-Fernseher im Wohnzimmer hatten wir keine Lust.“

Die Verkabelung wurde unsichtbar verlegt.

Die Verkabelung wurde unsichtbar verlegt.

Nach drei Monaten war der Umbau abgeschlossen – fürs Erste. „Fertig ist man ja nie“, meint der Erbauer vielsagend und verweist auf die nachträglich eingebauten Absorber. Demnächst möchte er noch Deckensegel für gleichmäßigere Schallverteilung anbringen.

Sieben Sitzplätze hat das Red-Star-Cinema mit echten Kinosesseln. Für die hintere Reihe wurde ein Podest gebaut.

Sieben Sitzplätze hat das Red-Star-Cinema mit echten Kinosesseln. Für die hintere Reihe wurde ein Podest gebaut.

Akustik spielt für ihn eine große Rolle. Schließlich gibt es in dem Raum nicht nur Filmfestspiele, sondern auch Stereo auf dem mittleren Sitz in der ersten Reihe – wie eingangs erwähnt, ist HiFi ein einsames Vergnügen. Dann darf es gerne mal Klassik sein. Ansonsten regiert im Keller die große Action auf der Rahmenleinwand mit ihren drei Metern Bilddiagonale.

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