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Fair Trade

von Stefan Schickedanz (video,6/16), Bilder: heimkinomarkt.de


Am liebsten plant Fairland seine Kinos von einem weißen Blatt aus. In diesem Kellerkino galt es, vorhandene Lautsprecher-Systeme und eine Sammlung von vorhandenen 2D-Filmen für ein unvergleichliches 3D-Erlebnis zu nutzen.

Stoffwände sorgen nicht nur für ein gediegenes Ambiente. Sie verbergen die Lautsprecher-Armada und das Double Bass Array, ohne etwas vom Klang wegzunehmen.

Stoffwände sorgen nicht nur für ein gediegenes Ambiente. Sie verbergen die Lautsprecher-Armada und das Double Bass Array, ohne etwas vom Klang wegzunehmen.

Einnmal ein eigenes Fairland-Kino besitzen – dieser Gedanke beschlich einen Filmfan aus Münster. Über die Firma Casa Integra – einem Partner von Fairland Cinema – kam der Kontakt zum Spezialisten aus Bochum zustande. Und so können wir Ihnen in dieser Folge ein besonders gelungenes Beispiel zeigen, wie man ein Heimkino mit perfektem 3D-Sound in seine eigenen vier Wände integriert.

Knifflige Planung
Dabei gestaltete sich das Projekt aus Sicht des Fairland-Gründers Günter Henne etwas schwieriger, als von einem weißen Blatt Papier anzufangen, denn der Kunde hatte sich schon über Casa Integra auf einen bestimmten, passiven Lautsprecher-Hersteller festgelegt.

Fairland Studio arbeitet bevorzugt mit Aktiv-Boxen von Genelec. Bei dem Projekt aus Münster musste das Team von Henne mit ARTcoustic-Spitfire-SL-Systemen auskommen. Weitere Herausforderung: Der Auftraggeber wollte Immersive Sound vom Feinsten, doch während der Planungsphase war noch nicht abzusehen, welches 3D-Audio-Verfahren sich am Markt durchsetzen würde. Dolby Atmos und Auro 3D scharrten erst am Start mit den Hufen, von DTS:X war noch nicht groß die Rede.

Auch der teure Runco-Full-HD-Projektor wurde durch eine Glasscheibe verdeckt eingebaut.

Auch der teure Runco-Full-HD-Projektor wurde durch eine Glasscheibe verdeckt eingebaut.

Aus 2D mach 3D
In dieser Situation machte Chefplaner Günter Henne aus der Not eine Tugend: „Mir fiel auf, dass der Kunde eine große Filmsammlung besaß, er beschäftigte sich schließlich schon seit über 20 Jahren mit dem Thema Heimkino.“

Die hintere Sitzreihe der plüschigen Fortress Seats samt Loveseat ruht auf einem schwingungsfreien Podest, damit nur good vibrations rüberkommen.

Die hintere Sitzreihe der plüschigen Fortress Seats samt Loveseat ruht auf einem schwingungsfreien Podest, damit nur good vibrations rüberkommen.

Folglich ließ Fairland seine Kontakte spielen und implementierte den Illusonic IAP 16 – einen Immersive Audio Prozessor mit 16 Kanälen. Der vom Schweizer Christof Faller entwickelte Prozessor wurde nach Vorgaben von Fairland so programmiert, dass er selbst konventionellen 2D-Mehrkanal-Ton über ein 3D-Setup wiedergeben kann.

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