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Reportage

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Privates Heimkino

Die perfekte Welle

von Stefan Schickedanz (video,5/18), Bilder: heimkinomarkt.de


Dieses Heimkino schmückt sich nicht nur mit gleich zwei Oscars. Mit seinen wellenförmigen Seitenwänden mit Bambus-Holz-Oberflächen hätte es auch einen Design-Preis verdient. Doch hinter allem steht das Streben nach perfektem Klang.

Leuchtende Oscars zieren die als Absorber ausgelegten vorderen Bereiche der Seitenwände.

Leuchtende Oscars zieren die als Absorber ausgelegten vorderen Bereiche der Seitenwände.

Die Motoryacht in der letzten Ausgabe war das willkommene Extrembeispiel, welchen Stellenwert das Thema audio-visuelle Unterhaltung mittlerweile genießt. Doch erst mal bleiben wir wieder mit beiden Füßen auf dem (festen) Boden. Ganz ohne Wellen geht es allerdings bei diesem Heimkino auch nicht.

Die Wellen finden sich in den seitlichen Wänden und haben die Aufgabe, den Schall in alle Richtungen zu zerstreuen, um den Raum größer wirken zu lassen. Aber sie sind natürlich auch einer der wesentlichen Eyecatcher. „Was gut klingt, sieht auch gut aus“, bringt es Planer Günter Henne von FAIRLAND Studio auf den Punkt.

Das FAIRLAND Wave-Maxx wurde am Computer auf Immersive Audio mit 13 Genelec-Lautsprechern und vier SVS-Subwoofern als SBA ausgelegt.

Das FAIRLAND Wave-Maxx wurde am Computer auf Immersive Audio mit 13 Genelec-Lautsprechern und vier SVS-Subwoofern als SBA ausgelegt.

Die genau berechnete Biegewelle ist Teil eines ausgefallenen Akustik-Designs. Es besteht aus einem Bambus Parkettboden, die elegant geschwungene Schallführung der Seitenwände aus Bambus-Echtholz Furnier.

Auf den verstellbaren Ledersesseln lässt sich in warmer Atmosphäre des mit Bambusholz an Wand und Boden veredelten Heimkinos ein ganz besonderes Film- und Musikerlebnis goutieren.

Auf den verstellbaren Ledersesseln lässt sich in warmer Atmosphäre des mit Bambusholz an Wand und Boden veredelten Heimkinos ein ganz besonderes Film- und Musikerlebnis goutieren.

Schließlich zeigte der Raum bei der obligatorischen akustischen Analyse eine deutlich zu lange Nachhallzeit, denen die Erbauer durch möglichst breitbandige Schallabsorber und Diffusoren Herr werden wollten. Rückwand, Decke und Frontseite des 5,62 m langen, 4 m breiten und 2,85 m hohen Raums bestehen zudem aus einer Mischung von breitbandigen Absorbern und gezielt abgestimmten schmalbandigen Bassabsorbern.

So bekam das ehemalige Gästezimmer akustisch einwandfreie Manieren anerzogen. Der Auftraggeber möchte gerne völlig anonym bleiben. Nur so viel dürfen wir verraten: Es handelt sich um einen etwas zurückgezogen lebenden Industriellen, der ein langjähriger Cineast ist. So wünschte er sich für sein Haus ein Heimkino mit „Immersive“-Lautsprechern für Dolby Atmos, Auro 3D und DTS-X. Das Soundsystem sollte sowohl Kinoton als auch Musik mit exzellenter Qualität wiedergeben.

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