Heimkinos

Reportage

Aufmacher

My Own PrivateMax

Doppelwand und Dauerkarte

von Cai Brockmann (heimkinomarkt.de)


Okay, fürs „Kino“ zu Hause sollten Bild und Sound nicht zu klein sein und perfekt zueinander passen. Das weiß jeder. Doch erst ein rundum stimmungsvolles Ambiente mit vielen kleinen Ausstattungsdetails sorgt für vollendete Kino-Atmosphäre. Es ist dieses gewisse Etwas, das die Vorfreude anheizt, sich schwer in Worte fassen lässt und im normalen Wohnzimmer nicht entstehen kann: das große, wahre Kinogefühl. Peter Schulte von PrivateMax weiß ganz genau, wie und wo so etwas funktioniert – und bietet „alles aus einer Hand“ an.

Zwölf – die magische Zahl. Zwölf Quadratmeter, gibt Peter Schulte zu Protokoll, sind das Minimum, um darin ein privates Kino einzurichten. Und, so der PrivateMax-Manager weiter, da gibt es auch schon ein paar nette, nicht allzu kleine Yachten (von Drettmann International), die ein PrivateMax-Kino an Bord haben. Doch MOVIEHOME bleibt vorerst an Land, wirft lieber einen genaueren Blick auf immobile Räumlichkeiten und deren cineastische Aufwertung. Zwölf Quadratmeter also. Es dürfen natürlich auch gerne ein paar mehr sein, auch sehr viel mehr sind willkommen. Denn die Grundformel der Privatkino-Profis lautet ganz einfach: Je größer der Raum, desto mehr „Kino“ passt hinein, desto mehr Möglichkeiten bieten sich an.

Damit ist keineswegs nur die Anzahl der Sitzplätze gemeint, vielmehr der installatorische, technische Spielraum für die Kinomacher. Halbherzige Lösungen stehen bei PrivateMax ohnehin nicht auf dem Programm. Ein dezenter Projektor für die gute Stube? Ein Flachbildschirm im Partykeller zwischen Zapfhahn und Zinntellersammlung? Keine Aufträge für PrivateMax. Wer diese Jungs ruft, will vielmehr das echte, große Kinoerlebnis zum eigenen Vergnügen, nur maßstabsgerecht verkleinert. Bis hinunter auf die magische Zahl. Darunter wird’s dann tatsächlich ein bisschen arg eng.

Netze und doppelte Böden
Warum das so ist? Nun, zu einem echten Kino gehört unter anderem eine kinogerechte Akustik, mindestens zwei, für ideale Sichtverhältnisse ansteigende Sitzreihen sowie eine anständige Kinobestuhlung. Und damit schmelzen die Kubikmeter sinnvoll dahin. Denn PrivateMax setzt in der Regel aufgedoppelte, akustisch perfekt abgestimmte Innenwände ein, die den Schall gezielt dämmen, dämpfen und isolieren, aber auch ein bisschen Raum fressen. Die Vorteile überwiegen jedoch bei weitem: So klingt es nicht nur im Kino ausgezeichnet, sondern drumherum ist’s meist auch schön leise. Und wer es dann so richtig krachen lässt, hat nicht gleich den Nachbarn auf der Matte stehen.

In puncto Bestuhlung will PrivateMax mit üblichen Economy-Sitzen nicht das Geringste zu tun haben. Anständiges Kinogestühl braucht immer ein bisschen Platz, sollen darin bequem ein paar erleuchtete Stunden verbracht werden. Und wenn Sie mich fragen (oder auch die PrivateMax-Leute), dann darf ein amtliches Sitzmöbel fürs private Lichtspielhaus auch ruhig im XXL-Maß daherkommen, zudem mit ein paar freundlichen Extras ausgestattet. Schließlich wollen in einem guten Kino ja auch diverse Kaltgetränke, Snacks und Langbeine untergebracht werden.

Lukullisch-praktisch veranlagte Cineasten können bei ihrer Bestellung also nicht nur zwischen diversen Kinosesseln und –bänken, sondern auch aus passenden Getränkehaltern, Seitentischen und Ablagen auswählen. Und wem das Standard-Angebot nicht genügt: PrivateMax fertigt auch wunschgemäß nach Maß und würde im Bedarfsfall auch nicht davor zurückschrecken, jedem Sitzplatz eine eigene Minibar zu verpassen. Oder, da wir schon mal dabei sind, eine Maxibar. Alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. Und des persönlichen Budgets, logisch.

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